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Archiv der Kategorie ‘COOXT‘

Frankfurter Grüne Soße

Dienstag, den 19. April 2011

Sobald der Frühling naht, lechtzt meine Familie nach Frankfurter Grüne Soße. Und damit es mir nicht zu langweilig wird, wandele ich sie immer ein wenig ab. Hier das Rezept für ca. 6 Personen:

1 Paket Frankfurter Grüne Soße, 2 Salzgurken, 1 gehäufter Esslöffel Senf, 6 Becher Vollmilch Yoghurt, 2 Esslöffel Remoulade, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 6 hart gekochte Eier, Pfeffer, Salz, Chili

Kräuter fein hacken und mit den Zutaten vermengen. Die Eier entweder kleinschneiden und dazugeben oder die Eidotter mit Trüffelöl zerdrücken und mit dem  klein gewürfelten Eiweiß hinzugeben. Die grüne Soße abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Inzwischen ca. 1 Kilo kleine Pellkartöffelchen kochen. Zu diesem Gericht kann natürlich auch Fleisch  serviert werden.

Der Dschungel-Dödel

Dienstag, den 25. Januar 2011

Vielleicht müssen wir umdenken und uns von Kult-Hippie Rainer Langhans, derzeit Holt-Mich-Hier-Raus-Star im RTL-Dschungel-Camp, inspirieren lassen. Lässt er uns doch wissen, dass er Herr über je einen Teller, Gabel, Messer, Löffel und Tasse ist. Mehr Esswerkzeuge braucht der Mensch nicht! Auch lernen wir, dass es höchst überflüssig ist, jene Esswerkzeuge einer Spülung zu unterziehen. Nein, das ist absolut unnötig. Ablecken reicht und … schlabber, schlabber stehen die Gegenstände für die nächste Mahlzeit parat.

So einfach kann also das Leben sein. Überflüssiges wie Waschbecken, Spülmaschine oder gar ein Handtuch – weg damit. Das spart, schont die Umwelt und die Wasserkosten werden rapide gesenkt.

Und noch etwas lernen wir: Eine Nah-Tod-Erfahrung kann auch nicht schaden, um mal zu erleben, wie es ist, den Körper zu verlassen. Um diese Wonne zu erfahren, hungert sich  der esoterische Alt-Revoluzzer durch die Dschungel-Langeweile. Seine Holt-Mich-Hier-Raus-Kumpane sind da cleverer, gieriger, genüsslicher und mampfen Tierhoden, Maden , Ekeldrinks und Co.

Bleibt uns Zuschauern nur zu hoffen, dass uns der Verlust von Gehirnsubstanz erspart bleibt und wir weiterhin trotzig Dioxin verseuchten Eiern und Hühnern tapfer widerstehen.

Gurken-Avocado-Suppe

Montag, den 23. August 2010

Leicht & Lecker
für 4 Personen
1 Avocado
2 Salatgurken
1 Pck. Kokosmilch
1 Prise Chili, Pfeffer, Salz, etwas Knoblauch
Avocado schälen, Salatgurke schälen, Kerne entfernen und grob zerteilen. Alle Zutaten mit dem Schneidstab pürieren, abschmecken und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Dekoration: einige Gurkenwürfelchen, evtl. einen Klecks Sahne und Schnittlauchröllchen

Grünkohl Freunde

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Mein Mann ist ein Hobbykoch. 364 Tage im Jahr ist das auch in Ordnung! Jedoch ein Tag im Jahr bricht eine kleine stinkende Hölle in unserer Küche aus. Grünkohl wird vorbereitet für sechs bis sieben seiner Freunde – eine liebgewonnene Tradition. Nicht für mich…ehrlich gesagt! Grünkohl, so Wikipedia, wurde ursprünglich wahrscheinlich 400 v. Chr. in Griechenland entdeckt (wie konnten sie nur!). Bereits 1545 zelebrierten die Bremer ein öffentliches Grünkohlessen (selbst schuld!). Geerntet wird das angeblich so vitaminreiche Gemüse nach dem ersten Frost, denn nur dann wird die im Grünkohl enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt. Grünkohl’s ärgster Feind ist u.a. die weiße Fliege (ich liebe weiße Fliegen!). Die Vorbereitung: Da ist zunächst der Einkauf. Berge dieses grünen Gemüses müssen herangeschleppt und in stundenlanger Kleinarbeit gewaschen und gezupft werden. Schweineschmalz, pfundweise Pinkel-Würste, Kassler und Bauchspeck sind ein Muss der Rezeptur. Etliche Flaschen Bier und noch mehr Schnaps stapeln sich im viel zu kleinen Kühlschrank. Ein 10-Liter-Kochtopf passt mit ach und krach auf den Herd. Wieso auch eine Eismaschine im Weg steht, ist mir nicht ganz klar (Aufklärung später). Bevor mein Hobbykoch seine Hobby-Koch-Schürze umbindet und mit dem Kochen beginnt, verschließe ich sämtliche Türen – natürlich ist mir klar, dass der penetrante Kohlgeruch auch durch die geschlossenen Türen dringen und der Geruch sich tagelang in den Räumen breit machen wird – und verlasse das Haus.  Ich geh ins Kino und mach mir ein paar schöne Stunden. Nach mir die Sintflut. Fortsetzung folgt

Fit nicht nur zur EM

Donnerstag, den 12. Juni 2008

Gefunden auf FAZ.Net: Erfolgsrezept – Essen wie Ballack in Ascona. DFB-Sternekoch Holger Stromberg sorgt  für die Fitness der deutschen Nationalmannschaft. Hier die Rezepte:

Ballacks Frühstück:

Birchermüsli

Zutaten: 300 g Roggenflocken (oder körnige Haferflocken), 50 g Amaranth, 50 g Rosinen, 50 g gehackte Haselnüsse, 100 g Apfel, geriebene Cox Orange, 100 g geriebene Abate-Fetel-Birne, 60 g geriebene Banane, 50 g Akazienhonig, 30 g Ahornsirup, 1 TL gemahlener Zimt, 1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss, 600 ml fettarme Biomilch, 330 g Bio-Naturjoghurt, außerdem Himbeeren oder Blaubeeren zum Garnieren

 

Zubereitung: Alle Zutaten bis auf den Joghurt zusammen mit 400 ml Milch in einer Schüssel verrühren und eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Das Müsli dann mit der restlichen Milch und dem Joghurt in die gewünschte Konsistenz rühren. Die Spieler der Nationalelf lieben dieses Weltklassemüsli vor allem dann, wenn man es mit frischen Himbeeren garniert

 

 

Podolskis Nudelsalat

Makkaronisalat mit Artischocken und Büffelmozzarella

Zutaten: Für den Makkaronisalat 400 g kurze Makkaroni, Salz, 40 ml Olivenöl extra vergine, 8 Baby-Artischocken (wahlweise auch aus dem Glas), 1/2 gschälte Schalotte, ?1 Knoblauchzehe, 1 Stängel Thymian, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 50 ml Martini Extra dry, 100 g im Ofen getrocknete Tomaten, 1/2 rote Zwiebel, 60 g schwarze Nizza-Oliven, 150 g Mini-Büffelmozzarellakugeln, 1 Bund glatte Petersilie, ?Für die Vinaigrette 225 ml Olivenöl etxra vergine, 80 ml weißer Aceto Balsamico, 1 TL Honig, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Abrieb einer unbehandelten Zitrone,

 

Zubereitung: Die Makkaroni in sprudelnd kochendem Salzwasser al dente kochen, abgießen und zum Auskühlen auf ein Blech ausbreiten. Die Nudeln großzügig mit Olivenöl beträufeln. Den Stiel der Baby-Artischocken mit einem Sparschäler schälen. Die kleinen Blätter direkt über dem Blütenansatz abzupfen und mit einem kleinen Messer sauber um das »Herz« herumschneiden.

 

 

Strombergs Makkaronisalat

Die Artischocken halbieren, vierteln und sofort in eine Schüssel mit kaltem Wasser und einer geschälten, halbierten Schalotte legen. Die Schwefelstoffe der Schalotte verhindern, dass die Artischocken oxidieren und sich braun verfärben. Nun Olivenöl in einem mittelgroßen Topf erhitzen, die Artischocken gut abtropfen lassen und dazugeben. Die Knoblauchzehe mit dem Handrücken so andrücken, dass sie an einer Stelle aufreißt. Sie zusammen mit dem Thymianstängel zu den Artischocken geben. Die Artischocken goldbraun anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Martini ablöschen. Den Topf mit einem Deckel abdecken und die Artischocken ca. 10 Minuten schmoren und abkühlen lassen. Das überschüssige Öl wird, sobald es abgekühlt ist, für die Vinaigrette weiter verwendet. (Sollten Sie Artischocken aus dem Glas verwenden, wird für die Vinaigrette weniger Olivenöl benötigt.) Die getrockneten Tomaten in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Die Oliven halbieren. Die Mozzarellakugeln je nach Größe ganz lassen oder vierteln. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Für die Vinaigrette das Olivenöl mit dem weißen Balsamico und dem Honig verrühren und mit Meersalz, Pfeffer und dem Abrieb der Zitrone abschmecken. Alle Zutaten miteinander vermischen, die gehackte Petersilie dazugeben und nochmals abschmecken.

 

Ratzfatz-Rezept 17: Pilzknödel

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Bereits seit Tagen habe ich einen Kloßteig in unserem Kühlschrank erfolgreich ignoriert. Bin nämlich so gar kein Kloß-Liebhaber. Gestern nun war es soweit, alle Vorräte waren – bis eben auf jenen Verschmähten – verbraucht. Und siehe da, es wurde ein köstliches Erlebnis: Knödel mit Pilzen nämlich und das geht so:

Fertig-Kloßteig 

1 Handvoll getrocknete Steinpilze ca. 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen

250 gr. weiße oder braune Champignons säubern und in Scheiben schneiden

2 Echalotten klein schneiden

2 Knoblauchzehen klein schneiden

1 Lorbeerblatt

1 – 2 Zweiglein Thymian und Rosmarin

Zubereitung: In einer vorgewärmten Kasserolle wenig Butter schmelzen, die Champignons darin langsam anbraten, nach wenigen Minuten die Schalotten und den Knoblauch und wenig später die ausgedrückten Steinpilze dazu geben; ebenso Thymian, Rosmarin und Lorbeerblatt und alles zusammen ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. 

In einem größeren Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Klöße hineinlegen und sieden lassen, bis die Klöße oben schwimmen.

Klöße auf die Teller geben,  die Pilzmischung darüber verteilen und sofort servieren.

Preisspirale: Lebensmittel

Dienstag, den 13. Mai 2008

Wir sind auf einem Markt in einer Stadt im Norden Portugals und reiben unsere Augen, weil wir nicht glauben können, was wir sehen:

1 Kilo Zitronen 0,25 Cent

1 Kilo Tomaten 0,80 Cent

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Ungläubiges Staunen auch anlässlich eines Café-Besuches:

1 Milchkaffe 0,65 Cent

1 Stück allerfeinster Kuchen 0,70 Cent

Auch diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Und wo bitte sehr ist das Restaurant in Deutschland, in der eine gegrillte Dorade mit Salat für 8,00 € serviert wird?

Es sind jedoch nicht die Preise, die uns immer wieder in den Norden Portugals reisen lassen. Hier ist die Welt generell noch einigermaßen in Ordnung. Wenig Tourismus, extrem liebenswerte und immer freundliche Menschen, liebevoll gepflegte kleine Städtchen und grüne sanfte Landschaften. So weit das Auge reicht, menschenleere Sandstrände, gesäumt von ebenso menschenleeren Dünen. 

Wir kommen wieder – und zwar so lange, bis auch diese Region vom Massentourismus heimgesucht wird.

Ratzfatz-Rezept 16: Sonntagsbraten

Mittwoch, den 23. April 2008

Braten mit niedrig Garen 

Bräter (oder Kasserolle) vorwärmen, Boden mit Pflanzenöl bedecken und heiß werden lassen

Schweine-, Rind- oder Kalbsbraten leicht salzen und pfeffern und von allen Seiten braun anbraten. Eine Dose geschälte Tomaten, 2 Zehen Knoblauch, 1 Zwiebel, 1 Karotte, etwas Sellerie, 1 Endstück Anis-, Nuss- oder Kümmelbrot dazugeben.

 

In den 90° vorgewärmten Ofen stellen, Uhrzeit auf drei Stunden einstellen.

 

Bräter aus dem Ofen holen, Fleisch in Alufolie wickeln und die Zutaten mit dem Pürierstab fein pürieren. Sahne dazu und evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren. Dazu passen:  Nudeln, Reis, Polenta, Kartoffeln, oder aber auch nur etwas Brot zum Aufnehmen der köstlichen Sauce. 

 

 

Niedrigtemperatur

Dienstag, den 22. April 2008

Garen bei Niedrigtemperatur ist eine Kochmethode, die eigentlich schon seit vielen Jahren bekannt ist. Dennoch ist niedrig Garen noch längst nicht wirklich in den Koch-Köpfen angekommen. Das Thema flammt immer mal wieder auf und gerät dann wieder in Vergessenheit.

Schade, denn Garen braucht der Braten, um sich perfekt und schmackhaft auf dem Teller zu präsentieren. Wichtig ist, dass während der gesamten Garzeit im Ofen die konstante Temperatur von 80° eingehalten wird. Wenn dies der Fall ist, spielt es keine Rolle, ob der Braten vier oder fünf Stunden im Ofen bleibt. Und das ist deshalb möglich, da beim Niedriggaren das Bratgut kaum Flüssigkeit verliert. Eine leckere Soße lässt sich unter Zugabe eines Fleischfond  dennoch erreichen. Nach ca. fünf Stunden schaltet man die Temperatur auf 60° herunter und serviert das Fleisch eben erst dann, wenn endlich alle am Tisch sitzen.

Pech

Montag, den 31. März 2008

Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken…
Und bis heute wusste ich nicht, welche Ausmaße es annehmen kann, wenn ich mir einen Schluck Rotwein genehmige und gleichzeitig von einem Reizhusten überfallen werde. Der Tatort: frisch gestrichene Wände, weißer Teppichboden, viele, viele helle Kissen, etliche Dekorationsutensilien – manche aus Holz und anderen Materialien, die gierig aufsaugen, was ihnen in die Quere kommt. Ebenfalls beteiligt und ausreichend besudelt – ein fast nigel-nagel-neuer Apple-Laptop.

Fazit: Ab sofort wird nur noch Weißwein getrunken!