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Archiv der Kategorie ‘COOXT‘

Gurken-Avocado-Suppe

Monday, den 23. August 2010

Leicht & Lecker
für 4 Personen
1 Avocado
2 Salatgurken
1 Pck. Kokosmilch
1 Prise Chili, Pfeffer, Salz, etwas Knoblauch
Avocado schälen, Salatgurke schälen, Kerne entfernen und grob zerteilen. Alle Zutaten mit dem Schneidstab pürieren, abschmecken und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Dekoration: einige Gurkenwürfelchen, evtl. einen Klecks Sahne und Schnittlauchröllchen

Grünkohl Freunde

Thursday, den 25. February 2010

Mein Mann ist ein Hobbykoch. 364 Tage im Jahr ist das auch in Ordnung! Jedoch ein Tag im Jahr bricht eine kleine stinkende Hölle in unserer Küche aus. Grünkohl wird vorbereitet für sechs bis sieben seiner Freunde - eine liebgewonnene Tradition. Nicht für mich…ehrlich gesagt! Grünkohl, so Wikipedia, wurde ursprünglich wahrscheinlich 400 v. Chr. in Griechenland entdeckt (wie konnten sie nur!). Bereits 1545 zelebrierten die Bremer ein öffentliches Grünkohlessen (selbst schuld!). Geerntet wird das angeblich so vitaminreiche Gemüse nach dem ersten Frost, denn nur dann wird die im Grünkohl enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt. Grünkohl’s ärgster Feind ist u.a. die weiße Fliege (ich liebe weiße Fliegen!). Die Vorbereitung: Da ist zunächst der Einkauf. Berge dieses grünen Gemüses müssen herangeschleppt und in stundenlanger Kleinarbeit gewaschen und gezupft werden. Schweineschmalz, pfundweise Pinkel-Würste, Kassler und Bauchspeck sind ein Muss der Rezeptur. Etliche Flaschen Bier und noch mehr Schnaps stapeln sich im viel zu kleinen Kühlschrank. Ein 10-Liter-Kochtopf passt mit ach und krach auf den Herd. Wieso auch eine Eismaschine im Weg steht, ist mir nicht ganz klar (Aufklärung später). Bevor mein Hobbykoch seine Hobby-Koch-Schürze umbindet und mit dem Kochen beginnt, verschließe ich sämtliche Türen - natürlich ist mir klar, dass der penetrante Kohlgeruch auch durch die geschlossenen Türen dringen und der Geruch sich tagelang in den Räumen breit machen wird - und verlasse das Haus.  Ich geh ins Kino und mach mir ein paar schöne Stunden. Nach mir die Sintflut. Fortsetzung folgt

Fit nicht nur zur EM

Thursday, den 12. June 2008

Gefunden auf FAZ.Net: Erfolgsrezept - Essen wie Ballack in Ascona. DFB-Sternekoch Holger Stromberg sorgt  für die Fitness der deutschen Nationalmannschaft. Hier die Rezepte:

Ballacks Frühstück:

Birchermüsli

Zutaten: 300 g Roggenflocken (oder körnige Haferflocken), 50 g Amaranth, 50 g Rosinen, 50 g gehackte Haselnüsse, 100 g Apfel, geriebene Cox Orange, 100 g geriebene Abate-Fetel-Birne, 60 g geriebene Banane, 50 g Akazienhonig, 30 g Ahornsirup, 1 TL gemahlener Zimt, 1 Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss, 600 ml fettarme Biomilch, 330 g Bio-Naturjoghurt, außerdem Himbeeren oder Blaubeeren zum Garnieren

 

Zubereitung: Alle Zutaten bis auf den Joghurt zusammen mit 400 ml Milch in einer Schüssel verrühren und eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Das Müsli dann mit der restlichen Milch und dem Joghurt in die gewünschte Konsistenz rühren. Die Spieler der Nationalelf lieben dieses Weltklassemüsli vor allem dann, wenn man es mit frischen Himbeeren garniert

 

 

Podolskis Nudelsalat

Makkaronisalat mit Artischocken und Büffelmozzarella

Zutaten: Für den Makkaronisalat 400 g kurze Makkaroni, Salz, 40 ml Olivenöl extra vergine, 8 Baby-Artischocken (wahlweise auch aus dem Glas), 1/2 gschälte Schalotte, ?1 Knoblauchzehe, 1 Stängel Thymian, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 50 ml Martini Extra dry, 100 g im Ofen getrocknete Tomaten, 1/2 rote Zwiebel, 60 g schwarze Nizza-Oliven, 150 g Mini-Büffelmozzarellakugeln, 1 Bund glatte Petersilie, ?Für die Vinaigrette 225 ml Olivenöl etxra vergine, 80 ml weißer Aceto Balsamico, 1 TL Honig, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Abrieb einer unbehandelten Zitrone,

 

Zubereitung: Die Makkaroni in sprudelnd kochendem Salzwasser al dente kochen, abgießen und zum Auskühlen auf ein Blech ausbreiten. Die Nudeln großzügig mit Olivenöl beträufeln. Den Stiel der Baby-Artischocken mit einem Sparschäler schälen. Die kleinen Blätter direkt über dem Blütenansatz abzupfen und mit einem kleinen Messer sauber um das »Herz« herumschneiden.

 

 

Strombergs Makkaronisalat

Die Artischocken halbieren, vierteln und sofort in eine Schüssel mit kaltem Wasser und einer geschälten, halbierten Schalotte legen. Die Schwefelstoffe der Schalotte verhindern, dass die Artischocken oxidieren und sich braun verfärben. Nun Olivenöl in einem mittelgroßen Topf erhitzen, die Artischocken gut abtropfen lassen und dazugeben. Die Knoblauchzehe mit dem Handrücken so andrücken, dass sie an einer Stelle aufreißt. Sie zusammen mit dem Thymianstängel zu den Artischocken geben. Die Artischocken goldbraun anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Martini ablöschen. Den Topf mit einem Deckel abdecken und die Artischocken ca. 10 Minuten schmoren und abkühlen lassen. Das überschüssige Öl wird, sobald es abgekühlt ist, für die Vinaigrette weiter verwendet. (Sollten Sie Artischocken aus dem Glas verwenden, wird für die Vinaigrette weniger Olivenöl benötigt.) Die getrockneten Tomaten in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Die Oliven halbieren. Die Mozzarellakugeln je nach Größe ganz lassen oder vierteln. Die Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Für die Vinaigrette das Olivenöl mit dem weißen Balsamico und dem Honig verrühren und mit Meersalz, Pfeffer und dem Abrieb der Zitrone abschmecken. Alle Zutaten miteinander vermischen, die gehackte Petersilie dazugeben und nochmals abschmecken.

 

Ratzfatz-Rezept 17: Pilzknödel

Wednesday, den 21. May 2008

Bereits seit Tagen habe ich einen Kloßteig in unserem Kühlschrank erfolgreich ignoriert. Bin nämlich so gar kein Kloß-Liebhaber. Gestern nun war es soweit, alle Vorräte waren – bis eben auf jenen Verschmähten – verbraucht. Und siehe da, es wurde ein köstliches Erlebnis: Knödel mit Pilzen nämlich und das geht so:

Fertig-Kloßteig 

1 Handvoll getrocknete Steinpilze ca. 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen

250 gr. weiße oder braune Champignons säubern und in Scheiben schneiden

2 Echalotten klein schneiden

2 Knoblauchzehen klein schneiden

1 Lorbeerblatt

1 – 2 Zweiglein Thymian und Rosmarin

Zubereitung: In einer vorgewärmten Kasserolle wenig Butter schmelzen, die Champignons darin langsam anbraten, nach wenigen Minuten die Schalotten und den Knoblauch und wenig später die ausgedrückten Steinpilze dazu geben; ebenso Thymian, Rosmarin und Lorbeerblatt und alles zusammen ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. 

In einem größeren Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Klöße hineinlegen und sieden lassen, bis die Klöße oben schwimmen.

Klöße auf die Teller geben,  die Pilzmischung darüber verteilen und sofort servieren.

Preisspirale: Lebensmittel

Tuesday, den 13. May 2008

Wir sind auf einem Markt in einer Stadt im Norden Portugals und reiben unsere Augen, weil wir nicht glauben können, was wir sehen:

1 Kilo Zitronen 0,25 Cent

1 Kilo Tomaten 0,80 Cent

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Ungläubiges Staunen auch anlässlich eines Café-Besuches:

1 Milchkaffe 0,65 Cent

1 Stück allerfeinster Kuchen 0,70 Cent

Auch diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Und wo bitte sehr ist das Restaurant in Deutschland, in der eine gegrillte Dorade mit Salat für 8,00 € serviert wird?

Es sind jedoch nicht die Preise, die uns immer wieder in den Norden Portugals reisen lassen. Hier ist die Welt generell noch einigermaßen in Ordnung. Wenig Tourismus, extrem liebenswerte und immer freundliche Menschen, liebevoll gepflegte kleine Städtchen und grüne sanfte Landschaften. So weit das Auge reicht, menschenleere Sandstrände, gesäumt von ebenso menschenleeren Dünen. 

Wir kommen wieder – und zwar so lange, bis auch diese Region vom Massentourismus heimgesucht wird.

Ratzfatz-Rezept 16: Sonntagsbraten

Wednesday, den 23. April 2008

Braten mit niedrig Garen 

Bräter (oder Kasserolle) vorwärmen, Boden mit Pflanzenöl bedecken und heiß werden lassen

Schweine-, Rind- oder Kalbsbraten leicht salzen und pfeffern und von allen Seiten braun anbraten. Eine Dose geschälte Tomaten, 2 Zehen Knoblauch, 1 Zwiebel, 1 Karotte, etwas Sellerie, 1 Endstück Anis-, Nuss- oder Kümmelbrot dazugeben.

 

In den 90° vorgewärmten Ofen stellen, Uhrzeit auf drei Stunden einstellen.

 

Bräter aus dem Ofen holen, Fleisch in Alufolie wickeln und die Zutaten mit dem Pürierstab fein pürieren. Sahne dazu und evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren. Dazu passen:  Nudeln, Reis, Polenta, Kartoffeln, oder aber auch nur etwas Brot zum Aufnehmen der köstlichen Sauce. 

 

 

Niedrigtemperatur

Tuesday, den 22. April 2008

Garen bei Niedrigtemperatur ist eine Kochmethode, die eigentlich schon seit vielen Jahren bekannt ist. Dennoch ist niedrig Garen noch längst nicht wirklich in den Koch-Köpfen angekommen. Das Thema flammt immer mal wieder auf und gerät dann wieder in Vergessenheit.

Schade, denn Garen braucht der Braten, um sich perfekt und schmackhaft auf dem Teller zu präsentieren. Wichtig ist, dass während der gesamten Garzeit im Ofen die konstante Temperatur von 80° eingehalten wird. Wenn dies der Fall ist, spielt es keine Rolle, ob der Braten vier oder fünf Stunden im Ofen bleibt. Und das ist deshalb möglich, da beim Niedriggaren das Bratgut kaum Flüssigkeit verliert. Eine leckere Soße lässt sich unter Zugabe eines Fleischfond  dennoch erreichen. Nach ca. fünf Stunden schaltet man die Temperatur auf 60° herunter und serviert das Fleisch eben erst dann, wenn endlich alle am Tisch sitzen.

Pech

Monday, den 31. March 2008

Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken…
Und bis heute wusste ich nicht, welche Ausmaße es annehmen kann, wenn ich mir einen Schluck Rotwein genehmige und gleichzeitig von einem Reizhusten überfallen werde. Der Tatort: frisch gestrichene Wände, weißer Teppichboden, viele, viele helle Kissen, etliche Dekorationsutensilien – manche aus Holz und anderen Materialien, die gierig aufsaugen, was ihnen in die Quere kommt. Ebenfalls beteiligt und ausreichend besudelt - ein fast nigel-nagel-neuer Apple-Laptop.

Fazit: Ab sofort wird nur noch Weißwein getrunken!

Hühnereier einmal anders

Wednesday, den 26. March 2008

Politiker oder Promis werden schon mal von frustrierten Bürgern oder Fans mit rohen Eiern traktiert, das ist immer wieder in den Medien zu lesen oder zu hören. Dass jedoch in einer ruhigen Wohngegend die Parterrefenster mit rohen Eiern beworfen werden, das war mir - bis gestern jedenfalls - neu.
Für Betroffene sei gesagt, dass es eine ziemlich aufwendige und zeitintensive Arbeit ist, den Eierkleister von Fenstern und Fernsterrahmen wieder zu entfernen.

Am häuslichen Herd sei Glück dir beschert…

Tuesday, den 25. March 2008

Mit diesem Sprichwort und einem leckeren Kuchenrezept im Kopf habe ich es mir verkniffen, in der Konditorei um die Ecke den österlichen Kuchen zu kaufen und mich stattdessen selbst ans Werk gemacht. Eine fatale Entscheidung – aber wer konnte das voraussehen.

Zunächst ging alles gut. Alle Zutaten: Mehl, Zucker, Eier, Butter, Backpulver und was sonst noch so gebraucht wird für einen leckeren Kuchen, waren in meiner gut sortierten und ach so frühlings-frisch geputzten Küche vorhanden.

Nach ca. einer Stunde Vorbereitungszeit war es dann soweit: Der Ofen vorgeheizt und die liebevoll gerührte Teigmasse mit extra viel Schokoraspeln konnte endlich Einzug halten in die frisch gebutterte Springform. Mit großer Vorfreude auf die begeisterten Gesichter meiner Lieben buxierte ich schwungvoll die prall gefüllte Springform in Richtung Ofen… Auf dass was dann passierte war ich nicht im geringsten vorbereitet. Der Ring der Springform war offensichtlich nicht - wie es sich gehört - mit dem Boden der Springform verbunden und der liebevoll zubereitete Teig klatschte auf den frühlings-frisch gewienerten Küchenboden inklusive etliche Küchenmöbel, Arbeitsplatte, Klamotten und so weiter und so weiter…Dabei fällt mir ein: Dummheit ist auch eine natürliche Begabung…!!

Nachdem mein Fluch-Repertoire ausgeschöpft und ich extrem genervt mehrmals auf dem glitschigen Boden ausgerutscht war, habe ich – natürlich hoch motiviert und schwer begeistert - eine Küchen-Komplett-Reinigung vorgenommen, anschließend die Waschmaschine in Gang gesetzt und mich als Häufchen Elend unter die Dusche gestellt. Inzwischen war es Zeit für das Abendessen. Es gab belegte Brote.