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Archiv der Kategorie ‘Quixt‘

Ratzfatz-Rezept 17: Pilzknödel

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Bereits seit Tagen habe ich einen Kloßteig in unserem Kühlschrank erfolgreich ignoriert. Bin nämlich so gar kein Kloß-Liebhaber. Gestern nun war es soweit, alle Vorräte waren – bis eben auf jenen Verschmähten – verbraucht. Und siehe da, es wurde ein köstliches Erlebnis: Knödel mit Pilzen nämlich und das geht so:

Fertig-Kloßteig 

1 Handvoll getrocknete Steinpilze ca. 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen

250 gr. weiße oder braune Champignons säubern und in Scheiben schneiden

2 Echalotten klein schneiden

2 Knoblauchzehen klein schneiden

1 Lorbeerblatt

1 – 2 Zweiglein Thymian und Rosmarin

Zubereitung: In einer vorgewärmten Kasserolle wenig Butter schmelzen, die Champignons darin langsam anbraten, nach wenigen Minuten die Schalotten und den Knoblauch und wenig später die ausgedrückten Steinpilze dazu geben; ebenso Thymian, Rosmarin und Lorbeerblatt und alles zusammen ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. 

In einem größeren Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Klöße hineinlegen und sieden lassen, bis die Klöße oben schwimmen.

Klöße auf die Teller geben,  die Pilzmischung darüber verteilen und sofort servieren.

Ratzfatz-Rezept 16: Sonntagsbraten

Mittwoch, den 23. April 2008

Braten mit niedrig Garen 

Bräter (oder Kasserolle) vorwärmen, Boden mit Pflanzenöl bedecken und heiß werden lassen

Schweine-, Rind- oder Kalbsbraten leicht salzen und pfeffern und von allen Seiten braun anbraten. Eine Dose geschälte Tomaten, 2 Zehen Knoblauch, 1 Zwiebel, 1 Karotte, etwas Sellerie, 1 Endstück Anis-, Nuss- oder Kümmelbrot dazugeben.

 

In den 90° vorgewärmten Ofen stellen, Uhrzeit auf drei Stunden einstellen.

 

Bräter aus dem Ofen holen, Fleisch in Alufolie wickeln und die Zutaten mit dem Pürierstab fein pürieren. Sahne dazu und evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren. Dazu passen:  Nudeln, Reis, Polenta, Kartoffeln, oder aber auch nur etwas Brot zum Aufnehmen der köstlichen Sauce. 

 

 

Der etwas andere Handkäse mit Musik

Montag, den 10. März 2008

Dass Handkäse in Frankfurt und weiten Teilen Hessens eine begehrte Käseart ist (Handkäs mit Musik), das ist bekannt. Dass man ihn so zubereiten kann, dass er auch über die Grenzen Hessens hinaus genossen wird, dass verraten wir hier:

Pro Person 1 Handkäse
etwas Kümmel
Aceto Balsamico
gutes Olivenöl und
1 rote Zwiebel

In eine flache Form einen Teil Aceto, Olivenöl und Zwiebel füllen, dann die Handkäse darauf verteilen und darüber dann wieder Aceto, Öl und Zwiebel verteilen. Gut verschließen und ca. 2 bis 3 Tage bei Zimmertemperatur durchziehen lassen. Zwischendurch die Handkäse wenden. Mit Graubrot servieren und genießen! Dazu passt nicht nur Äbbelwoi, sondern auch ein trockener Weißwein.

Dezember-Depression? – Nicht mit mir!!

Mittwoch, den 5. Dezember 2007

Irgendwie kann man es nicht fassen: Regen, Nebel, Grau in Grau und das eigentlich schon seit Wochen und vermutlich auch noch für Wochen?!! Der Blick aus dem Fenster macht einfach keinen Spass! Bevor mich Tristess ereilt, schalte ich das Küchenradio auf Popmusik und schaue anstatt aus dem Fenster in den Kühlschrank: Speckwürfel, 1 kleines Stückchen Gorgonzola, Sahne ist auch noch da. Im Gemüsekorb am Fenster finde ich Schalotten, Knoblauch und Champignons sind auch noch vorhanden. Spaghetti gehören zur permanenten Standardausrüstung. Also bitte, da lässt sich doch ruckzuck was italienisch-fröhliches zaubern und der Tristess entfliehen.

Die Speckwürfelchen in der vorgeheizten Pfanne etwas ausbraten (evtl. wenig Öl ), kleingeschnittene Schalotten und Knofel und die blättrig geschnittenen Champignons dazu geben. Leicht anbraten, mit wenig Weißwein ablöschen und einköcheln. Jetzt 1/4 l Sahne und den zerpflückten Gorgonzola einrühren. Sobald sich der Gorgonzola aufgelöst hat, pfeffern und sehr vorsichtig salzen. Falls vorhanden etwas glatte und kleingeschnittene Petersilie untermischen. Über die aldente gekochten Spaghetti verteilen, ein Glas Rotwein dazu – macht alles zusammen GUTE LAUNE!

Sonntags ein Hühnchen

Montag, den 3. Dezember 2007

Da liegt es vor mir, das nette kleine Rumlauf-Bio-Hühnchen und ich denke mir: nirgendwo ist es besser aufgehoben als bei uns. Denn wir gehen sorgsam mit ihm um und wissen ihr zartes, saftiges Fleisch zu schätzen.

Hühnchen gründlich waschen und mit Küchenkrepp sorgfältig trocknen. Das Innere mit etwas Salz einreiben und pfeffern. Und dann kommt als „Füllung“ hinein:
1 kleine Zitrone (mit Zahnstocher rundherum anpicksen)
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
2-3 Zweige Thymian
2-3 Knoblauchzehen
1-2 Schalotten
Die Öffnung mit einigen kreuz und quer gesteckten Zahnstochern verschließen.
Backofen auf höchste Stufe vorheizen.
Das präparierte Hühnchen in eine feuerfeste Form legen und zunächst bei starker Hitze für ca. 5 Minuten „anziehen“ lassen. Temperatur dann auf 180 Grad schalten (Umluft) und für ca. 60 Minuten garen.
Jetzt mit Honig bepinseln und – unter Aufsicht – unter dem Grill knusprig werden lassen.

Dazu passt Feldsalat – evtl. Baguette – und ein Gläschen Weiß- oder Rotwein

Ratzfatz-Rezept 12: Schinken-Lauch-Pastete

Freitag, den 23. November 2007

SCHINKEN-LAUCH-PASTETE  Zugegeben, diese Pastete dauert etwas länger als ratzfatz – aber es lohnt sich, „macht was her“ und preiswert ist das Gericht auch noch!!Teig: 150 gr Mehl, 100 gr Parmesan (frisch gerieben), 1 Ei, ca. 50 gr weiche Butter, 1 kleingeschnittene Zwiebel. Wenn möglich frisch gezupft: Estragon, Zitronenmelisse (je ca.1 El)je 1 Prise: Kümmel, weisser Pfeffer, Muskatnuss, Knoblauch. Alles mischen und in eine Tortenform mit Rand geben. Füllung:   ca. 1 kg. Lauch, der Länge nach geteilt, in 2 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser weichkochen. 150 gr Speck kleinschneiden und rösten, 100 gr gekochten Schinken kleinschneiden, 1/4 l süße Sahne, 4 Eier. Alle Zutaten in einer Schüssel mischen, abschmecken und evtl. nachwürzen. Jetzt auf den Teigboden füllen und auf mittlerer Schiene im Ofen backen (ca. 180°). Wenn der Lauchkuchen leicht gebräunt ist, herausnehmen, mit Folie abdecken und für 15 Minuten ruhen lassen. Wer will kann noch einen Kopf- oder Feldsalat dazu reichen. Ein kräftiger Weiß- oder Rotwein im Glas und glückliche Gesichter sind garantiert!!

Ratzfatz-Rezept 11: Lauchgenuss

Mittwoch, den 7. November 2007

Gestern war wieder so ein Tag, an dem alles nicht schnell genug gehen konnte. Und zu allem Überfluss zog sich ein nachmittägliches Meeting bis tief in den Abend hinein. Zuhause angekommen stand ich ausgehungert vor4 Stangen Lauch8 dünne Scheiben Bacon10 kleine, knackige braune Champignons8 Kirschtomaten3 Frühlingszwiebeln200 g flüssige SahneWeißwein (z. B.: Chardonnay aus Navarra)SpaghettiDen Bacon in einer vorgewärmten Kasserolle ausbraten, herausnehmen und zur Seite stellen.In dem Baconfett den in Ringe geschnittenen Lauch andünsten.Die halbierten Champignons dazu geben und ebenfalls leicht andünsten.Mit Weißwein ablöschen und köcheln lassen, bis der Wein verdunstet ist. Mit Sahne auffüllen und die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln sowie die Kirschtomaten dazu geben und ca. 5 Minuten leise köcheln. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz würzen und mit Curry bestäuben, beiseite stellen.Spaghetti kochen und mit der Champignon-Lauch-Tomaten-Pasta vermischen und zum Schluss mit dem kross ausgebratenen Speck „verzieren“.Dazu passte der Chardonnay aus Navarra hervorragend!

Beethoven

Montag, den 29. Oktober 2007

Gestern war Sonntag. Einige Stunden Sport, ein Symphoniekonzert von Beethoven und Fischfilets, die unbedingt gegessen werden mussten, das war das Sonntagsprogramm. Vor dem Sport Fischfilets? Ging gar nicht. Vor dem Konzert Fischfilets – auch nicht. Also nach Beethoven, egal wie spät! Und damit es nicht zu spät wurde, habe ich schon mal vorgearbeitet:
Für 3 bis 4 Personen:
5 Scheiben Bacon
1 rote Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
Ingwer
Butter
Weißwein oder Sekt

Den Bacon in einer Kasserolle langsam ausbraten und anschließend herausnehmen
1/2 El Butter schmelzen lassen,
kleingeschnittene rote Zwiebel,
Frühlingszwiebel,
Knoblauchzehen und
Ingwer
glasig anziehen lassen und
mit einem sehr guten Schuss Weißwein oder Sekt ablöschen und reduzieren.

Nach dem Konzert geht alles andere blitzschnell:

2 Tassen heißes Wasser
1 Tasse Basmati Reis
1 Prise Salz
ca. 12 Minuten köcheln (Wasser sollte komplett verdampft sein)

Den reduzierten Fonds erhitzen, die Fischfilets darauf verteilen und mit 1/4 l Sahne aufgießen und leise köcheln lassen (ca. 10 Minuten – je nach Dicke der Filets)
mit etwas Meersalz und Pfeffer und – falls vorhanden – Vanillesalz abschmecken.
Mit frischen Korianderblättchen garnieren und mit Reis servieren.
Dazu passt ein halbtrockener Riesling und
zum Ausklang eines wunderschönen Sonntags: eine CD mit Klaviermusik von Beethoven

Ratzfatz-Rezept 10: Gemüsemaultaschensuppe

Montag, den 22. Oktober 2007

Bin schon mit einem Bein auf dem Weg zum heimischen Herd. Heute muss mal wieder im Schweinsgalopp gekocht werden. Aber was? Gemüsemaultaschen liegen schon länger im Kühlschrank, das Verfalldatum ist bereits etwas überschritten, macht aber nix – heute sind sie fällig! Und was dazu? Salat? Nö, dauert zu lange und bei der Kälte hat auch keiner so richtig Lust auf Salat. Ich mach‘ ne Suppe, das geht ruckzuck bzw. ratzfatz:1 Suppengrün, 1 Pck. Gemüsemaultaschen, 1 El Butter, 1 Knoblauchzehe, 1 1/2 El gekörnte Brühe, 1 Msp. Fenchelsaat, 1 Msp. Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer, Suppengrün, Zwiebel und Knoblauzehe kleinschneiden und mit Fenchelsaat in der zerlassenen Butter leicht anschwitzen. Mit der gekörnten Brühe bestäuben und mit Wasser (ca. 1/2 Liter) auffüllen. Einmal aufkochen lassen und anschließend für ca. 10 Minuten „leise“ köcheln lassen. Dann die Maultaschen in der Brühe versenken und noch einmal ca. 8 bis 10 Minuten köcheln lassen. Mit Muskatnuss und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Falls vorhanden, Petersilie drüber streuen. Fertig!

Ratzfatz-Rezept 9: Eier mit Tomatencreme

Montag, den 13. August 2007

Im August und September ist Hochsaison für Tomaten. Sonnen gereifte Tomaten gehören zum Köstlichsten, was der regionale Sommergarten zu bieten hat. Prall, leuchtend rot und aromatisch sind sie die pure Verführung. Im Oktober ist schon wieder fast Schluss mit lustig und wir sind wieder auf Importware angewiesen. Deshalb sollten wir jetzt zugreifen und in vollen Zügen genießen: Eier mit Tomatencreme. 800 g reife Tomaten, 100 ml Olivenöl, 1 Essl. Paniermehl, 8 Eier, 2 Zwiebeln, 1 Bund frische Petersilie, Salz, Pfeffer, Zwiebeln schälen und fein hacken. Tomaten mit kochendem Wasser begießen und die Haut abziehen. In Würfel schneiden. Petersilie hacken.In einem Topf Olivenöl sanft erhitzen und darin die Zwiebeln mit der Petersilie leise dünsten. Die Tomaten dazugeben und schmoren lassen, bis die Tomaten ‚cremig’ geworden sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eier über dem heißen Püree öffnen und vorsichtig in das heiße Püree gleiten lassen und pochieren . Dazu passt ein kräftiges Chiabatta, aber auch ein ganz normales Baguette!