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Archiv der Kategorie ‘Quixt‘

Ratzfatz-Rezept 8: Erbsensuppe

Mittwoch, den 4. Juli 2007

Noch ist Erbsenzeit und deshalb ganz schnell noch ein schnelles Erbsensüppchen.Erbsensuppe hausgemacht! für 2 Personen1 kg frische Erbsen1 Eßl. Butter1 Zwiebel2 Knoblauchzehen (wer’s mag – sonst eben nicht)2 Eßl. Gemüsebrühe-Pulver2 Zweiglein Majoran150 g SahneErbsen palen (Sträflingsarbeit), in einem Sieb abbrausen. Die Zwiebel + evtl. den Knoblauch kleinschneiden. Butter im vorgwärmten Topf zergehen lassen, Zwiebel und Knofel darin leicht anschwitzen, Erbsen zugeben und ein paar Minuten ebenfalls anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe bestäuben und etwas heißes Wasser angießen, sodass die Erbsen knapp bedeckt sind, Deckel drauf und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab – logischerweise – pürieren. Sahne dazu und mit Majoran (Blättchen abzupfen), Pfeffer und Salz abschmecken. Fertig!Sollten 4 oder mehr Esser am Tisch sitzen, kann man ohne Skrupel tiefgefrorene Erbsen mit anschwitzen. Ich hab’s probiert, es ist keinem aufgefallen, obwohl sogenannte Gourmets anwesend waren.Viel Spass beim Palen!

Ratzfatz-Rezept 7: Zitronenquark

Mittwoch, den 20. Juni 2007

Kuhler QuarkUnser heiß geliebter Drei-Käse-Hoch Julius, 8 Jahre, findet Zitronenquark richtig kuhl – wir auch:Zitronenquark500 g Quark (20%)3 El Zucker2 Pck. Vanillinzucker1 Zitrone1/2 – 1 TL Zimt1 1/2 Becher flüssige Sahne (300 g)1 großen Schuss Amaretto (zugelassen für Zitronenquark-Liebhaber ab 18 Jahren)Quark mit Zucker, 1 Pck.Vanillinzucker, Zimt, dem Abrieb einer unbehandelten Zitrone und dem Zitronensaft cremig verrühren.Die flüssige Sahne mit 1 Pck. Vanillinzucker steif schlagen und vorsichtig unter die Quarkmasse heben.Das war´s auch schon! Wer möchte, kann den Fettgehalt erheblich reduzieren (Magerquark und 10%-Sahne). Schmeckt auch kuhl und mollige Schlemmermäuler müssen auf den Genuss nicht verzichten.

Ratzfatz-Rezept 6: Ofengemüse

Dienstag, den 19. Juni 2007

Mit dem heutigen Ratzfatz-Rezept will ich auch noch den letzten Ratzfatz-Rezept-Verweigerer einfangen. Es handelt sich nämlich um die einfachste, gesündeste, lustvollste Zubereitung von Ofengemüse! Und das Beste daran: Es ist gut vorzubereiten, kann warm, lauwarm und kalt verputzt werden. Ein großzügig gefülltes Blech reicht für vier Personen. Dennoch warne ich davor, es bei einem Blech zu belassen, denn die meisten Mitesser sind so begeistert, dass sie essen bis es wehtut!Gemüse aus dem Ofen2 grüne Paprikaschoten2 rote Paprikaschoten2 gelbe Paprikaschoten2 – 3 (je nach Größe) Auberginen2 – 3 (je nach Größe) Zucchini2 Fenchelknollen6 – 8 Mähren3 – 4 rote Zwiebelnje 2 Zweiglein Rosmarin und Thymian1 Knoblauchknolle100 gr. Rosinen (oder auch nicht)einige schwarze, entsteinte Oliven (oder auch nicht)Die Gemüse in grobe Männer-Daumen-Stücke zerteilen, den Knoblauch in zwei Hälften teilen.Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Gemüse (den Knoblauch mit der Saftseite nach unten), Rosinen, Oliven gleichmäßig darauf verteilen. Mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und mit einem sehr guten Olivenöl großzügig beträufeln.Blech in den Ofen schieben und bei 180  Grad ca. 20 bis 25 Minuten garen. Dazu schmeckt extrem gut eine frische Aioli/Knoblauch-Mayonnaise. Muss aber nicht sein!

Taboulé zum Grillabend

Dienstag, den 12. Juni 2007

Hier ein Erfolgsrezept als Begleiter zum Grillabend , angelehnt an das marokkanische Taboulá

Bulgur, grobkörnig, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Harissa, Kreuzkümmel, Olivenöl, gehackte Tomaten, frisch oder aus der Dose und gelbe Paprika, frisch, geschnippelt, korinthengehackte Gurke, frische Minze, glatte Petersilie. Bulgur garen ( wie Reis ! ), abkühlen lassen. Viel Zitronensaft (soll frisch – sauer schmecken) mit Salz, Pfeffer, Harissa und Kreuzkümmel unterheben. Gehackte Tomaten dazu und reichlich Olivenöl. Paprika und Gurke, Korinthen, zuletzt, kurz vor dem Servieren, die Kräuter unterheben. Die Minze soll den Geschmack dominieren. Reichlich Olivenöl. Man hat mit dem Taboulá sättigende Beilage und Salat in einem und kann die Zutaten nach Geschmack und Bedarf variieren. Auch als Essen für viele Gäste geeignet!

Ratzfatz-Rezept 5: Lammragout mit Aprikosen

Montag, den 11. Juni 2007

Lammragout mit frischen Aprikosen (für 4 Personen)Am 21. Juni beginnt die Sommerzeit! Jetzt können wir nicht nur unsere heimischen Tomaten und Gemüse genießen, sondern auch Kirschen, Himbeeren, Aprikosen & Co. Und wie sich inzwischen herumgesprochen hat, sind diese wenigstens etwas weniger Pestizid verseucht. In meinem heutigen Rezept spielt die kalorienarme, jedoch karotin- und provitamin-reiche samtige Aprikose mehr oder weniger die erste Geige. Auch wenn sie hier zum Kochen verwendet wird, sollte sie immer von bester Qualität sein: sehr reif und weich, mit samtiger oder glatter Schale. Nur dann ist sie zuckersüß und aromatisch!Übrigens: In 20 Minuten kann das Essen auf dem Tisch stehen und bis dahin liege ich sonnenbadend im Garten zwischen Zucchinistauden, Schnecken und Frühlingszwiebeln.500 g AprikosenAprikosen mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken, häuten und halbieren.1 mittelgroße Zwiebel (fein gewürfelt)500g Lammfleisch (klein gewürfelt)1 El ÖlKurkuma, gemahlen (1 Prise)Koriander, frisch (nach Lust und Laune ein paar Blättchen abzupfen)Nelken (1 Tl im Mörser zerstoßen)1/8 l Schlagsahne1/8 l Sherry oder Noilly Prat (französischer Wermut)Fleur de Sel oder ganz normales SalzDas Fleisch im heißen Öl kräftig anbraten. Zwiebelwürfel hinzugeben, etwas salzen und einige wenige Minütchen braten. Dann die Gewürze, Aprikosen, Sahne und Sherry (oder Noilly Prat) zugeben und fünf Minuten köcheln lassen.Dazu passen entweder Nudeln oder Reis und natürlich ein fruchtiger Rotwein!

Ratzfatz-Rezept 4: Lauch-Nudel-Schinken

Dienstag, den 5. Juni 2007

Lauch-Nudel-Schinken-/Speck-Hoppelpoppel (für 2 bis 4 Personen)Wer hat schon Zeit und Lust jeden Tag stundenlang den Kochlöffel zu schwingen, um die ewig hungrigen Mäuler zu stopfen. Also ich nicht! Leider ist – zumindest in meiner Familie – keiner mit einem Wurstbrot, egal wie schön gurken-, tomaten- petersiliengarniert es daher kommt, abzuspeisen. Meine verwöhnten Lustesser wollen “was Warmes”, und wenn’s geht möglichst subito, denn: “Ich muss gleich wieder weg!” Und gut schmecken soll es natürlich auch noch; dafür könne man auf Schnickschnack allerdings gut und gerne verzichten. Okay, mach ich, ist ja ganz einfach, hab’ ja sonst nix zu tun – nach einem langen Bürotag und Überhaupt…!Dieses einfache aber Überaus wohlschmeckende – und extrem preiswerte – Rezept stammt aus der Koch-Trick-Kiste meiner Freundin Brita:700 g Lauch (je nach Bedarf auch mehr oder weniger)1 Pck. Schinken-/Speckwürfelchen (gibt´s klein und fein gewürfelt in jedem Supermarkt)1 Becher SahneSalz, Pfeffer, MuskatnussNudeln (Sorte egal)Den Lauch (oberen, dunkelgrünen Teil abschneiden) in der Mitte mit dem Messer der Länge nach einritzen und unter fließendem Wasser gründlich waschen. Anschließend in Ringe schneiden. In einem vorgewärmtenTopf die Schinken-/Speckwürfelchen langsam “anziehen” lassen und die Lauchringe hinzufügen. Bei geschlossenem Deckel einige Minuten “leise” dünsten, anschließend mit Sahne angießen und ziehen lassen.Inzwischen die Nudeln nach Gebrauchsanweisung kochen.Den bissfest gegarten Lauch mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und evtl. etwas Salz hinzufügen.Die abgetropften Nudeln untermischen. Fertig!Im Winter kann man dieses Gericht übrigens auch hervorragend mit blanchierten Wirsingstreifen anstatt mit Lauch zubereiten, sagt Brita!

Ratzfatz-Rezept 3: Linsensalat

Dienstag, den 29. Mai 2007

Linsensalat (für 6 Personen, oder mit Öl abgedeckt zum Aufbewahren im Kühlschrank):1 Suppengrün mit zusätzlich 2 mittleren Karotten,1 kleines Stückchen frischen Ingwer (fingernagelgroß)1 Lorbeerblatt1 Zwiebel1 Knoblauchzehe (wer´s mag)alle Zutaten kleinschneiden,500 g Beluga Linsen (klein, fein wie Kaviar), oder Champagner-Linsen (fein, leicht mehlig – kommen aus der Champagne), oder rote Linsen (zerkochen leicht und werden gelb),Die Linsen mit allen Zutaten (kein Salz, sonst bleiben die Linsen hart) in einen Topf geben, mit kaltem Wasser reichlich bedecken und ca. 20 bis 25 Minuten leise köcheln. Bevor das Wasser endgültig verdampft ist, je nach Geschmack ca. 1/2 bis 1 El gekörnte Gemüsebrühe dazugeben.Etwas abkühlen lassen (Lorbeerblatt entfernen) und anschließend Zitronensaft und sehr gutes Olivenöl unter die Linsen mischen, evtl. jetzt etwas salzen und pfeffern, mit Curry bestäuben und mit etwas glatter Petersilie bestreuen.Anmerkung:Linsen sind schon seit Urzeiten als Nahrungsmittel bekannt: Bereits 600 vor Christus wurden sie in Ägypten und Kleinasien kultiviert. Und die unzähligen ägyptischen Arbeiter, die die Pyramiden erbauten, haben sich – so sagt die Legende – vorrangig von Linsen ernährt. Was die fleißigen Arbeiter sicherlich nicht wussten: Linsen bestehen zu etwa einem Viertel aus Eiweiß, zu 55% aus Kohlenhydraten und haben nur ca. 1,5% Fett; neben einem hohen Eisengehalt auch noch viel Kalium und Magnesium, Kalzium, Phosphor und Kupfer! Und: Vitamin A, B1, B6 und E. Geballte Power, auf die wir nicht verzichten sollten. Außerdem wird behauptet, dass Linsen schlau machen – den Beweis hierfür zu erbringen, dürfte allerdings schwierig werden.

Ratzfatz-Rezept 2: Spargel in der Folie

Dienstag, den 22. Mai 2007

Spargel in der AlufolieHallo Cooxter! Heute kriegt Ihr das zweite Ratzfatz-Rezept. War gerade einkaufen und fand super frischen und gar nicht teuren Spargel (1 1/2 Kilo für vier Lustesser). In meiner Mittagspause werde ich – anstatt in der Cafeteria langweiliges Kantinenessen runter zu schlingen – den Spargel schon mal schälen. Dann geht’s heute Abend umso schneller; denn hungrige Familienmitglieder können zu kleinen Tyrannen mutieren, wenn sie nicht ratzfatz gefüttert werden.Je 4-5 Spargel auf ein entsprechend großes Stück Alufolie legen, mit 1 Prise Salz und Zucker bestreuen und ein nußgroßes Stück Butter dazu geben. Folie ringsherum sehr gut zu einem Päckchen verschließen und mit einer weiteren Alufolie nochmals umgeben. Bis alle Spargel versorgt sind, schon mal den Ofen auf “Umluft 180 Grad” vorwärmen. Die Päckchen auf einem Backblech verteilen, in den Ofen schieben – unterste Schiene – und für ca. 40 Minuten garen. In dieser Zeit können die Kartoffeln gekocht und ein wenig abgekühlt, handwarm geschält werden. Dazu passen natürlich die klassischen Beilagen: zerlassene Butter, Sauce Hollandaise usw.Die Spargelpäckchen auf die Teller verteilen – bitte nicht vor dem Servieren öffnen – damit sich jedem Genießer der herrlich nussige Spargelgeruch offenbaren kann!Noch Fragen?

Ratzfatz-Rezept 1: Tomatensugo

Freitag, den 18. Mai 2007

Dies ist die Ratzfatz-Koch-Kurz-Geschichte einer berufstätigen Mutter, Ehefrau und Managerin in Sachen Haushalt mit allem drum und dran.In “grauer Vorzeit” waren die Ladenschluss Gesetze in unserem Lande wahrhaftig nicht kundenfreundlich. Nur zur Erinnerung: Wochentags nach 18 Uhr 30 gab´s nur noch am Bahnhof oder an der Tankstelle abgepacktes und samstags ab 14 Uhr ebenso!Wer darauf aus war, seine Familie nicht mit Fastfood, Dosen- oder Tütenfutter sondern mit Frische und Qualität zu ernähren, musste also ganz schön die Beine in die Hand nehmen, um täglich eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Heute erleichtern uns die mehr oder weniger lockeren Öffnungszeiten zum mindestens das Einkaufen etwas entspannter zu erledigen. Dennoch: Der Faktor Zeit war und ist ein ständiger Wegbegleiter.Und da Übung bekanntlich den Meister macht, habe ich im Laufe der Zeit einige leckere, preiswerte und gesunde Ratzfatz-Gerichte erfunden, gelesen oder aufgeschnappt, die große und kleine Genießer zu schätzen wissen! Nach und nach werde ich hier meine Rezeptideen veröfentlichen. Natürlich würde es mich freuen, wenn auch von Euch Ratzfatz-Koch-Ideen an dieser Stelle auftauchen. Verbesserungsvorschläge werden natürlich auch immer gern genommen!Hier mein erstes Ratfatz-Rezept:Tomatensugo (für 4 Personen)Ein Suppengrün (Lauch, Sellerie, Karotten), eine Zwiebel2 Knoblauchzehen klein schneiden. In einen vorgewärmten Topf etwas Öl geben und die Gemüse mit Pfeffer und Salz garen. Anschließend 2 EL Tomatenmark, 1 Dose geschälte Tomaten zugeben und für ein paar Minuten köcheln. Etwas abkühlen lassen und mit dem Pürierstab aufmixen. Mit Olivenöl abrunden, abschmecken und evtl. noch mal nachwürzen. Spaghetti oder Tagliatelle bissfest kochen.Nudeln auf Teller geben, Tometensugo darüber verteilen und mit ein paar Mozzarella-Scheiben und Basilikumblättchen dekorieren.Mmmmmmmmmm…lecker! Preiswert, schnell und heißgeliebt!