"Was cooxt Du?"
Gemeinsam mit Dir wollen wir das
Web zum Kochen ... mehr ...


Mitmachen
Wer Lust und Freude am Kochen
und am Schreiben hat ... mehr ...


Über uns
Impressum ... mehr ...

Archiv der Kategorie ‘Tipps+Trixt‘

Talking Food Presseschau

Freitag, den 27. August 2010

Kochen für die Wissenschaft
130 Nährstoffangaben für 15 000 Lebensmittel

aid infodienst

(aid) – Wie viel Magnesium ist in 100 Gramm Banane enthalten und welchen Eisengehalt hat Spinat tatsächlich? Wer sich mit Fragen zu Nährstoffgehalten beschäftigt, kann nun auf die neue Version des Bundeslebensmittelschlüssels 3.0 (BLS) zurückgreifen. Die vom Max Rubner-Institut (MRI) betreute Datenbank wurde stark überarbeitet und enthält jetzt rund 15 000 Lebensmittel; 4 000 mehr als vorher. “Nach Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie II gab es viele Wünsche und Anregungen, eine Menge neuer Lebensmittel oder neuer Zubereitungen in den BLS aufzunehmen. Das haben wir mit der neuen Version umgesetzt.”Zu jedem der aufgeführten Lebensmittel von Aprikose bis Zimt gibt es Angaben zu jeweils 130 Nährstoffen. Ein echtes Zahlen-Mammutwerk also!

Nach Auskunft des MRI entwickelten Wissenschaftler für den neuen BLS im Kochversuchslabor des Instituts eigens Standardrezepte für weit verbreitete Gerichte und prüften diese sensorisch. Mit Hilfe bestimmter Faktoren können die Nährstoffdaten für ein Gericht oder Lebensmittel rechnerisch ermittelt werden, wenn es einmal keine Analysenwerte gibt. So kann man aus den Werten einer frischen Möhre die Angaben für die gebratene oder gekochte Möhre ableiten. Im aktualisierten BLS sind nun auch angereicherte und energiereduzierte Lebensmittel enthalten. Überarbeitet wurden zudem wichtige Nährstoffgehalte in ausgewählten Lebensmitteln, wie beispielsweise Natrium in Brot, Käse und Wurst, die Jodidgehalte in Milch, Jogurt und Trinkwasser sowie Mineralstoffe in Trink- und Mineralwasser. Übrigens: Spinat hat rund fünfmal mehr Eisen als Aprikosen, obwohl die als “reich an Eisen” gelten, aber wenig mehr als Löwenzahn aus dem Garten.

Niedrigtemperatur

Dienstag, den 22. April 2008

Garen bei Niedrigtemperatur ist eine Kochmethode, die eigentlich schon seit vielen Jahren bekannt ist. Dennoch ist niedrig Garen noch längst nicht wirklich in den Koch-Köpfen angekommen. Das Thema flammt immer mal wieder auf und gerät dann wieder in Vergessenheit.

Schade, denn Garen braucht der Braten, um sich perfekt und schmackhaft auf dem Teller zu präsentieren. Wichtig ist, dass während der gesamten Garzeit im Ofen die konstante Temperatur von 80° eingehalten wird. Wenn dies der Fall ist, spielt es keine Rolle, ob der Braten vier oder fünf Stunden im Ofen bleibt. Und das ist deshalb möglich, da beim Niedriggaren das Bratgut kaum Flüssigkeit verliert. Eine leckere Soße lässt sich unter Zugabe eines Fleischfond  dennoch erreichen. Nach ca. fünf Stunden schaltet man die Temperatur auf 60° herunter und serviert das Fleisch eben erst dann, wenn endlich alle am Tisch sitzen.

Einfaches Rezept für leckeres Kräutersalz

Dienstag, den 26. Februar 2008

Mein Freund Wolfgang macht sich seine Gewürzemischungen selbst. Hier zeigt er uns, wie er sich ein leckeres Kräutersalz mixt.

Man nehme:
Meersalz (grobkörniges Salz, aus Meerwasser gewonnen, z.B. Fleur de Sel, kriegt man in Frankreich)…

Meersalz

… frischen Salbei

Salbeiblaetter

… frischen Knoblauch.

Knoblauch

Die Salbeiblätter und den Knoblauch klein schneiden…

Salbei schneiden

Knobi schneiden

… die Zutaten zum Meersalz hinzufügen und untermischen

Mischung1

… anschliessend schwarzen, frisch gemahlenen Pfeffer pfeffern…

Pfeffermuehle

… mischen und fertig!

Salzmischung fertig

Das Salz saugt die Feuchtigkeit des Knoblauchs und des Salbeis komplett auf und nimmt einen einzigartigen Geschmack an, besser als jedes gekaufte Kräutersalz.

Faszinierend findet Wolfgang, “dass das auf diese Weise zubereitete Salz wirklich gut schmeckt, trotz der simplen Zubereitung und der wenigen, einfachen Zutaten”. Mittlerweile macht er dieses Salz nicht nur für sich, sondern auch für viele Nachbarn und Freunde. “Streut man das Salz in gutes Olivenöl hat man einen wirklich schmackhaften Dip, ansonsten eignet es sich hervorragend als Würze für alle möglichen Speisen, ich schütte es gerne an meine Pastasößchen”.
Das Rezept stammt von Luigi, den ich persönlich nicht kenne. Übermittelt hat es mir ein Freund, Jochen, den ich leider aus den Augen verloren habe, und Jochen sagte, das Rezept stamme von Luigi. 😉

… und so freut sich Wolfgang

Wolfgang

Knusper-Ente oder Gans

Mittwoch, den 9. Januar 2008

…da wir gerade von Gänsestopfleber, franz. Foie gras, sprechen: Ich hab vom Lafer Johann einen Super-Tipp, wie man das Vieh wirklich kross und knusprig kriegt: Man nimmt 3 EL Glycosesirup (Apotheke), 1 EL Pektin und etwas Süßstoff (Falls mehr benötigt wird, Menge im Verhältnis erhöhen) . Diese Zutaten kocht man einmal auf und bepinselt das Federvieh kurz vor Garende mit der Tinktur, legt es für einen kurzen Moment unter den Ofengrill und behält es im Auge, bis eine schöne goldbraune Farbe entstanden ist. Es gibt sicher noch andere Rezepte, um eine knusprige Enten- oder Ganshaut zu zaubern. Hat jemand ein Rezept dafür?

Stresskiller

Dienstag, den 11. Dezember 2007

wie wäre es denn damit:

Gemixt, geschüttelt oder gerührt:
30 ml Kokosnuss Milch
30 ml Orangensaft
120 ml Ananassaft
60 ml Rum

In ein großes mit Eis gefülltes Glas geben und mit frisch geriebenem Muskat bestreuen.

Knoblauchreibe in der Tasche

Mittwoch, den 25. April 2007

Knoblauchreibe im EC-Format

Ich mag Knoblauch. Und damit bin ich nicht allein (Randgruppe Knoblauch-Liebhaber). Nicht allein bin ich auch mit dem Problem, wie wechselt Knoblauch seinen “Aggregatzustand” von Zehenform zu einer Paste – welche sicher unter den Natur-Puristen als nicht ganz so ansehnlich gilt, wie die Zehenform, aber unter uns Köchen beliebter zum weiterverarbeiten ist.
Natürlich,klar: Es gibt tausende TV-Shopping Angebote (die mein nächtliches Fernsehschauen mit Ihrer Art unfreiwilliger Komik beträchtlich aufheitern) die Wunder und Komfort und noch eine CD von den Flippers versprechen (so denn man innerhalb von zehn Minuten, 300 Stück ordert), aber so ganz überzeugt bin ich davon nicht. Immer noch mußte ich danach die halbe Köche schrubben.

Dabei ist die Lösung so einfach. Gefunden hat sie der schwedische Chef-Koch Herman Rasmuson. Der hat einfach eines Tages eine von seinen Kreditkarten genommen (von denen Chef-Köche sicher hunderte besitzen), und dann eine Zehe gegen die erhobenen Zahlen gerieben. Voilá , bestes Knoblauch Puree. Und Saubermachen? Kein Problem: Einfach Wasser drüber. Karte sauber!
Und da Rasmuson weiß, daß es sich zwar für einen guten Chef-Koch ziemt mit Knoblauch zu kochen, aber recht unziemlich ist, wenn die allerfeinste Chef-Koch Brieftasche nach Knoblauch riecht, hat der helle Schwede einfach eine Karte erfunden, die nur aus erhobenen Buchstaben besteht, und sicher seine Brieftasche noch weiter füllt. Oh mann.. so einfach, so praktisch!

Ich durchwühle gleich mal meine Brieftasche, auf der Suche nach Lösungen. Soweit ich weiß, hat noch niemand die kalte Fusion entdeckt.
Hier könnt Ihr die Karte erwerben.

Was ich schon immer wissen wollte…

Dienstag, den 6. März 2007


Photo by: mother bay’s

… wie bitte schön schneide ich Zwiebeln klein, ohne dass ich mir die Fingerkuppen bzw. Fingernägel abschneide. Da sieht man doch immer bei den Profis, wie die Zwiebeln, Pilze, Lauch usw. in einer Schnelligkeit und Sicherheit kleinhacken, dass man neidisch werden kann. Was ist denn das Geheimnis?