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Monatsarchiv für Mai 2007

Ronni Droplet: Kochen, schmecken, riechen (1)

Mittwoch, den 30. Mai 2007

Portrait Ronni Droplet

Eines will ich gleich zu Beginn klarstellen. Wir Holländer spielen nicht nur den weltbesten Fußball, oouh nein, wir gehören auch zu der Spezies Mensch, die einen Riecher für gute Küche, guten Wein UND vor allem das (über)Leben haben. Völlig klar. Also: Der sichtbare Beweis steht mir, Ronni Droplet mitten ins Gesicht geschrieben. Das, was man da sieht ist nicht nur einfach eine Nase. Es ist vielmehr ein Riechorgan besonderer Güte, was ich bereits im zarten Alter von drei Jahren erstmals unter Beweis stellte, als ich im Delfshavener Hinterhofgarten meiner abgetakelten Tante Anni van Dale Tulpenzwiebeln in zwei Meter Tiefe ausfindig machen konnte. Gibts nicht? Nachzulesen im Schiedamer Dachblatt von 1955. Aber das sollte nur der Anfang sein.
Erst meinem Großvater, einem alten Haudegen und Seefahrer, zudem der größte Hurensohn südlich von Rotterdam, habe ich es zu verdanken, daß sich meine Nase zu einem Riechinstrument der besonderen Art entwickelte. „Mijn Jongen“ hat er immer gesagt, „uw neus zal uw leven op tijd redden“; „Mein Junge, deine Nase wird Dir eines Tages das Leben retten.“ Und wie er damit recht hatte, der alte Fliegenfänger. Völlig klar! Also: Mit 12 Jahren, am 11. November 1963 packte er mich einfach am Kragen, schmiss mich auf einen alten, im Waalhaven Noord liegenden, Fracht aufnehmenden portugiesischen Drei-Master, leerte mit dem portugiesischen, zungenlosen Schiffskoch Robeiro Louis Montagui Estaqqueiro eine Kiste kubanischem Rum und flößte ihm ein, „este menino conservar sua vida a tempo“ was soviel heisst wie „deze jongen zal uw leven op tijd redden“. Mit anderen Worten: „Der Junge, wird Dir eines Tages noch das Leben retten.“ Ich weiß nicht warum, aber Robeiro Louis Montagui Estaqqueiro war überzeugt und Ronni Droplet wurde mit sofortiger Wirkung und einem Glas Rum zum Backschafter befördert. Völlig klar. Also: Kaum an Bord, rechts von Kap Horn, zwischen den Falkland Islands und dem Festland, kam unser Segler in den schwersten Sturm seit 1895. Verdammt, war das ein auf und ab, ein hin und her, ein hoch und runter, von einer Seite auf die Andere. Was dann passiert ist? Nicht viel. Nur wurde unserem zungenlosen Schiffskoch Robeiro Louis Montagui Estaqqueiro von einem umherfliegenden Mehlsack die Nase zertrümmert. Eigentlich nicht schlimm. Dumm nur für einen Schiffskoch. Habe ich schon gesagt, daß Robeiro Louis Montagui Estaqqueiro zungenlos war? Schmecken? War nicht mehr. Riechen? Ging noch. Aber am 12. Januar 1963 war auch damit endgültig Schluß. Ein willenloses Schiff, ein höllischer Sturm, ein umherfliegender Mehlsack. Verdammt, so einfach ist das manchmal. Dieser 12. Januar 1963 hat mein Leben verändert. Völlig klar. Also: ein zungenloser Koch kann nichts schmecken. Stimmt. Muß er ja auch nicht, wenn er jemanden hat, der für ihn das macht. Und genau dafür war ich an Bord. Ich, Dauerbackschafter Ronni Droplet, 12 Jahre alt, Jungfrau, den Hintern zugenäht. Verdammt, was mußte ich für einen Höllenfraß abschmecken, runterwürgen und bloß nicht die Augen verdrehen. Vor dem 12. Januar 1963 hat Ronni Droplet nur Potacken gedreht, Eimer ausgeleert, Tische auf- und abgedeckt, die Back aufgeklart, seinen Mageninhalt in den Wind gekotzt, ins Meer gespült, an der Takelage aufgehängt. Aber an diesem 12. Januar 1963 wollte der liebe Gott – und ich sage Euch, es gibt ihn – daß Ronni Droplet Schiffskoch werden sollte. Der 12. Januar 1963, in der Meerenge zwischen den Falklands und der Südspitze Chiles war MEIN erster Tag als Koch.
Kochen, schmecken, riechen. Das sind die Zutaten, die mir das Leben gerettet haben. Gut, das Leben von Robeiro Louis Montagui Estaqqueiro habe ich nicht gerettet. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Vervloekt, wie lange ist das her?

Kann nicht kochen, lebe trotzdem. (3)

Dienstag, den 29. Mai 2007

auge.bmp

Ich war wieder essen. Auswärts. Knapp 100 Euro habe ich in der vergangenen Woche insgesamt für Speis und Trank extern ausgegeben. Und wie? Gerne! War an der Costa Blanca unterwegs. Yoh man, Spanien. 25 Grad hatte Celsius zu bieten, T-Shirt-Wetter und groovie Frisbee-Time an der Playa. Kulinarisch reichte die Food-Palette von Tomate, über Wolfsbarsch bis zu Erdnüssen. Kurz zusammengefasst sind das die Kau-und-Geschmack-Highlights. Beginne mit der Tomate, mittags serviert in einem typischen Iberotouri Restaurant mit Karo-rot-weiss-Tischdecke. Direkt am Strand. Die viersprachige(!) Menütafel inkl Flaggenparade ist eigentlich Warnung genug! Doch der Hunger zu groß, um weiter nach dem örtlichen Geheimtipp zu suchen. Also: ruck-zuck ausgewählt. Die Karte kündigt großspurig einen Tomatensalat (!) an. Denke, so einer passt perfekt zu meinem Plan „Iss-was-schmeckt-und-bleib-trotzdem-in-007-Shape“….alles klar. Bestellung perfekt, weil mein Spanisch so gut ist wie Merkels Fallrückzieher. Wartezeit akzeptabel. Dann kommt er, der Tomatensalat……..und….er outet sich megaschnell…Serviert wird eine aufgeschnittene Trockentomate!!!! Und zwar….kein Scherz!……ohne alles!!!!!!!!!! ne trockene Tomate, so groß wie meine Faust, die am liebsten sofort in des Kellners Gesicht landen würde…..1 x T O M A T E
o h n e a l l e s!!!!…..Geil, oder? Tomate mit „0“, in Worten: Null, NullKommaNix, oooohne alles!!!! Nur so, einfach aufgeschnitten….sonst nix…..Ad hoc bekomme ich einen Hals von der Costa bis Madrid (ca. 650km). Was denkt so´n Hessekopp wie ich sofort? Und zwar so laut, dass es der halbe Strand mithört:

„Hiiiieeeer-was-issn-däs? Verarschung, odähr was? Bin isch uff de Kerb un so blau, des isch net mehr merk, ob die rote Sau angemacht is oder was? Du dabbischer Dabbs von Paellapanscher, kumm her, isch hau Där de Deller uff die Bratz!!!!!!!!!! Holst bei de Omma ne Krüppeltomate ausem Gadde un willst, dass isch Där des Ding für 6,50 vom Deller puhle? Da hast De Disch aber geschnidde! Net mit mir, Du Dummbatz, Du TouriTerrorist, Du spanischer Cava-Junkie! Dir habbe se heut moin wohl die falsch Pill in de Käs gebräselt, odähr was!? Isch gäb Dir gleisch Tomade!!!!!!!!!!!“

Irgendwie hat der Servicemann bemerkt, dass ICH, KÖNIG KUNDE, nicht ganz so happy bin, mit meinem Gemüse. Der entscheidende Tipp erreicht mich per Blick….Die hübschen Essig- und Öl-Fläschchen stehen jungfräulich direkt neben meinem Teller und warten geduldig darauf, von mir auch eingesetzt zu werden……….haben dann übrigens super geschmeckt, das knusprige Weißbrot und die frisch aufgeschnittene Sonnentomate…….Am Tag darauf gab´s zum Abendessen (Restaurant „La Capella“, in Altea, direkt unterhalb der Dorfkirche, seeeehr romantisch!) eine garantiert zuchtfreie-fangfrische Lubina (Wolfsbarsch) an lecker Gemüse mediterranée. Das Highlight aber waren die Erdnüsse im Honigmantel aus der Büchse. Gekauft im Supermarkt an der Costa Blanca. Echt lecker!

Ratzfatz-Rezept 3: Linsensalat

Dienstag, den 29. Mai 2007

Linsensalat (für 6 Personen, oder mit Öl abgedeckt zum Aufbewahren im Kühlschrank):1 Suppengrün mit zusätzlich 2 mittleren Karotten,1 kleines Stückchen frischen Ingwer (fingernagelgroß)1 Lorbeerblatt1 Zwiebel1 Knoblauchzehe (wer´s mag)alle Zutaten kleinschneiden,500 g Beluga Linsen (klein, fein wie Kaviar), oder Champagner-Linsen (fein, leicht mehlig – kommen aus der Champagne), oder rote Linsen (zerkochen leicht und werden gelb),Die Linsen mit allen Zutaten (kein Salz, sonst bleiben die Linsen hart) in einen Topf geben, mit kaltem Wasser reichlich bedecken und ca. 20 bis 25 Minuten leise köcheln. Bevor das Wasser endgültig verdampft ist, je nach Geschmack ca. 1/2 bis 1 El gekörnte Gemüsebrühe dazugeben.Etwas abkühlen lassen (Lorbeerblatt entfernen) und anschließend Zitronensaft und sehr gutes Olivenöl unter die Linsen mischen, evtl. jetzt etwas salzen und pfeffern, mit Curry bestäuben und mit etwas glatter Petersilie bestreuen.Anmerkung:Linsen sind schon seit Urzeiten als Nahrungsmittel bekannt: Bereits 600 vor Christus wurden sie in Ägypten und Kleinasien kultiviert. Und die unzähligen ägyptischen Arbeiter, die die Pyramiden erbauten, haben sich – so sagt die Legende – vorrangig von Linsen ernährt. Was die fleißigen Arbeiter sicherlich nicht wussten: Linsen bestehen zu etwa einem Viertel aus Eiweiß, zu 55% aus Kohlenhydraten und haben nur ca. 1,5% Fett; neben einem hohen Eisengehalt auch noch viel Kalium und Magnesium, Kalzium, Phosphor und Kupfer! Und: Vitamin A, B1, B6 und E. Geballte Power, auf die wir nicht verzichten sollten. Außerdem wird behauptet, dass Linsen schlau machen – den Beweis hierfür zu erbringen, dürfte allerdings schwierig werden.

Kann nicht kochen, lebe trotzdem. (2)

Sonntag, den 27. Mai 2007

auge.bmp

Tränen. Eigentlich bin ich nicht der „nah-ans-Wasser-gebaut-Typ“. Im Gegenteil: Als Mitglied der Generation „Kalter Krieg“ wurde ich noch im Handgranaten werfen und mit der Panzerfaust ausgebildet. Zweck der Übung: „Den Russen“ abzuwehren. Und so ein kleiner „Heimatlandverteidiger“ der hat nun mal nicht so fix zu weinen. Abgesehen von der persönlichen Disposition. Also: Tränen. Ich war essen. In Spanien. In Valencia. In der grössten Markthalle Europas. Sagen die Valencianos. Habe noch nicht alle europäischen Indoormärkte gesehen. Aber dieser hier ist wirklich supergross. Viele tausend Quadratmeter. Wer gerne einkauft, kocht, ist im „Mercado Central“ (gebaut in den 1920ern) im Paradies. Denn hier gibt´s an fast 1000 (!) Ständen ALLES – frisch. Kaninchenköpfe mit Augen, 500gr frische Erdbeeren für 1,40 Euro, Sepia so weiss wie Schnee und Schinken (Iberico) von der schwarzen Sau! Die Tränen kommen mir bei einer Tapas-Portion Calamares. So frisch!!! Manolo, Ana und Pablo sind die Patrones in der „Cafe Bar Mercado Central“ dem einzigen Laden in der Markthalle, der hier etwas zu essen anbieten darf. Die drei bereiten, bedienen und sprechen so schnell, dass mir schwindlig wird. Stakkato. Der Laden brummt. Geldscheine und Münzen fliegen über den Tresen. Ein richtiges Gespräch mit den „Chefs“ kann sich so natürlich nicht entwickeln. Mein knallorangenes T-shirt bringt den entscheidenden „Hingucker-Vorteil“. Nach ein paar Minuten kann ich meinen Tapas-Wunsch bei Manolo rüberbringen. Es dauert keine 20 Sekunden, da steht der kleine Teller schon vor mir…vollbeladen. Andächtiges Staunen. Sieht das gut aus! Erster Bissen. Gewissheit: hier bin ich richtig. Ich vergesse den hektischen Trubel um mich herum. Meine Sinne sind fokussiert auf diesen kleinen, schlichtweissen Teller, der vor mir steht. Die Mittelmeer-Calamares sind so frisch, vergehen derart zart auf der Zunge, dass einem Fisch- und Meeresfrüchte-Gerne-Esser wie mir das Wasser in die Augen schiesst. Die kleinen Ringe sind zart frittiert, dazu etwas Zitrone, Brot und einen leichten, kühlen Weißen aus Navarra. Sonnenlicht dringt durch das Dach mit seinen metallenen Arabesken. Den Frisches-Obst-Gemüse-Fleisch-Gewürze-Fisch-Markthallen-Duft in der Nase – Genuss pur! Paradies! Alter, was willst Du mehr? Wieder hat eine gute Seele etwas zu essen für mich – .3,50 Euro die Portion. Morgen gehe ich wieder in den „Mercado Central“ auf der Suche nach dem nächsten Dreiklang: erleben, geniessen, weinen.

Kann nicht kochen, lebe trotzdem. (1)

Sonntag, den 27. Mai 2007

Kochen! Kochen? Ich? Ne. Passt nicht. Hab’s probiert. Ist nix geworden und wird auch nix mehr werden. Gut gemeinte Ratschläge, Kochkurse, Einfachrezepte, Herdselbsterfahrungstripps….. Das habe ich alles hinter mir. Das Schlimme dabei: ich war immer motiviert! Die Ergebnisse könnte ich in einem Anti-Kochbuch zusammentragen, Titel: Verkohltes, Verkochtes, Vermanschtes, Ausgelaufenes, Runtergefallenes und Verwürztes. In der Küche bin ich komplett talentfrei. Yeap. Akzeptiert. Is eben so. Und jetzt? Jetzt bin ich 41 und noch nicht verhungert. Das Konzept dahinter? Ist einfach und genial: Ich lasse kochen. Klingt vielleicht blöd, ist aber ehrlich. Und bedeutet, dass ich jährlich zigtausend Euro in Restaurants, Kneipen und an Imbissbuden ausgebe. Ist teuer. Ja. Vorallem seit dem der (T)euro die Preise in der Gastronomie hat explodieren lassen. Beispiele? Kennt jeder. Meine Lieblingspizza (mit Peperoni-Wurst), die früher 5,50DM gekostet hat, schlägt jetzt mit 5 Euro zu Buche. Gleiches bei der Pasta, gleiches beim Spargel oder Coq au vin…Kennt jeder. Sag ich doch. Mein Gehalt hat sich leider in den vergangenen Jahren nicht mehr verdoppelt. Das gab`s nur einmal. Da wurde ich vom Studi zum Berufstätigen. Und heute? Statt in einen Rentenfonds einzuzahlen, löhne ich Gastro-Rechnungen. Kann ja auch nicht jeden Tag hungrig bei Freunden und Verwandten aufschlagen und mich (hoffentlich) die nächsten 40-50 Jahre durchfüttern lassen. Das Gute: Ich lerne jede Menge Menschen kennen. Menschen, die ihr Geld mit Küchenversagern wie mir verdienen. Profis eben. Männer und Frauen, die alle ihre eigene Geschichte haben. Sie kochen, grillen, fritieren, bedienen, verkaufen und erzählen. Manchmal über sich, manchmal über andere Gäste, die Politik oder das Leben. Das ist meistens interessant und manchmal sogar spannend. Von diesen Menschen möchte ich hier berichten. Ab und an. Dann eben, wenn ich glaube, dass es sich lohnt. Vielleicht bringe ich demnächst mal ein Bild von mir mit. In einem Thai-Restaurant hängt schon ein kleines gerahmtes Foto von mir. Da war ich mal „Stammgast des Monats“. Kam in einem Monat auf 30 Suppen. So viel Curry! So viel Gemüse! So viel Ingwer! – Gut, jetzt bin ich jetzt erst mal weg. Essen.

Ratzfatz-Rezept 2: Spargel in der Folie

Dienstag, den 22. Mai 2007

Spargel in der AlufolieHallo Cooxter! Heute kriegt Ihr das zweite Ratzfatz-Rezept. War gerade einkaufen und fand super frischen und gar nicht teuren Spargel (1 1/2 Kilo für vier Lustesser). In meiner Mittagspause werde ich – anstatt in der Cafeteria langweiliges Kantinenessen runter zu schlingen – den Spargel schon mal schälen. Dann geht’s heute Abend umso schneller; denn hungrige Familienmitglieder können zu kleinen Tyrannen mutieren, wenn sie nicht ratzfatz gefüttert werden.Je 4-5 Spargel auf ein entsprechend großes Stück Alufolie legen, mit 1 Prise Salz und Zucker bestreuen und ein nußgroßes Stück Butter dazu geben. Folie ringsherum sehr gut zu einem Päckchen verschließen und mit einer weiteren Alufolie nochmals umgeben. Bis alle Spargel versorgt sind, schon mal den Ofen auf „Umluft 180 Grad“ vorwärmen. Die Päckchen auf einem Backblech verteilen, in den Ofen schieben – unterste Schiene – und für ca. 40 Minuten garen. In dieser Zeit können die Kartoffeln gekocht und ein wenig abgekühlt, handwarm geschält werden. Dazu passen natürlich die klassischen Beilagen: zerlassene Butter, Sauce Hollandaise usw.Die Spargelpäckchen auf die Teller verteilen – bitte nicht vor dem Servieren öffnen – damit sich jedem Genießer der herrlich nussige Spargelgeruch offenbaren kann!Noch Fragen?

Kochen mit Sternekoch Björn Freitag

Freitag, den 18. Mai 2007

Kochen und Genießen führt Menschen zusammen. Dazu nehme man:
– 9 Gewinner des BKK-Kochwettbewerbs „Gesund und lecker“
– 1 Abend Spaß und gute Laune
– 3 Gang Menü
– 1 Sternekoch Björn Freitag
Dabei heraus kommt ein unvergeßliches Erlebnis.

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Ach ja, will vielleicht jemand auch wissen was gekocht wurde?

Ratzfatz-Rezept 1: Tomatensugo

Freitag, den 18. Mai 2007

Dies ist die Ratzfatz-Koch-Kurz-Geschichte einer berufstätigen Mutter, Ehefrau und Managerin in Sachen Haushalt mit allem drum und dran.In „grauer Vorzeit“ waren die Ladenschluss Gesetze in unserem Lande wahrhaftig nicht kundenfreundlich. Nur zur Erinnerung: Wochentags nach 18 Uhr 30 gab´s nur noch am Bahnhof oder an der Tankstelle abgepacktes und samstags ab 14 Uhr ebenso!Wer darauf aus war, seine Familie nicht mit Fastfood, Dosen- oder Tütenfutter sondern mit Frische und Qualität zu ernähren, musste also ganz schön die Beine in die Hand nehmen, um täglich eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Heute erleichtern uns die mehr oder weniger lockeren Öffnungszeiten zum mindestens das Einkaufen etwas entspannter zu erledigen. Dennoch: Der Faktor Zeit war und ist ein ständiger Wegbegleiter.Und da Übung bekanntlich den Meister macht, habe ich im Laufe der Zeit einige leckere, preiswerte und gesunde Ratzfatz-Gerichte erfunden, gelesen oder aufgeschnappt, die große und kleine Genießer zu schätzen wissen! Nach und nach werde ich hier meine Rezeptideen veröfentlichen. Natürlich würde es mich freuen, wenn auch von Euch Ratzfatz-Koch-Ideen an dieser Stelle auftauchen. Verbesserungsvorschläge werden natürlich auch immer gern genommen!Hier mein erstes Ratfatz-Rezept:Tomatensugo (für 4 Personen)Ein Suppengrün (Lauch, Sellerie, Karotten), eine Zwiebel2 Knoblauchzehen klein schneiden. In einen vorgewärmten Topf etwas Öl geben und die Gemüse mit Pfeffer und Salz garen. Anschließend 2 EL Tomatenmark, 1 Dose geschälte Tomaten zugeben und für ein paar Minuten köcheln. Etwas abkühlen lassen und mit dem Pürierstab aufmixen. Mit Olivenöl abrunden, abschmecken und evtl. noch mal nachwürzen. Spaghetti oder Tagliatelle bissfest kochen.Nudeln auf Teller geben, Tometensugo darüber verteilen und mit ein paar Mozzarella-Scheiben und Basilikumblättchen dekorieren.Mmmmmmmmmm…lecker! Preiswert, schnell und heißgeliebt!