"Was cooxt Du?"
Gemeinsam mit Dir wollen wir das
Web zum Kochen ... mehr ...


Mitmachen
Wer Lust und Freude am Kochen
und am Schreiben hat ... mehr ...


Über uns
Impressum ... mehr ...

Monatsarchiv für November 2007

„Ich habe versucht zu klingeln“

Mittwoch, den 21. November 2007

Niko Laus über Markenbindung und Lohnnebenkosten

Nikolaus ist Inhaber eines global agierenden Logistikunternehmens mit den Schwerpunkten Geschenk- und Rutendistribution.

Sehr geehrter Herr Laus, Sie stehen ja ein wenig im Schatten des Weihnachtsmannes. Belastet Sie das?
Nein, denn gerade das war ja Teil der angestrebten Synergie-Effekte vor unserem Joint Venture. Kaum einer redet in Zeiten gescheiterter Fusionen mehr davon, dass wir vor langer Zeit jeder für sich vor uns hin arbeiteten. Durch das mittlerweile über 2000 Jahre alte Joint Venture Weihnachtsmann-Nikolaus konnten wir nicht nur unsere Vertriebskanäle ergänzen, sondern auch die Markenbindung der Bevölkerung an das Produkt „Weihnachten“ deutlich erhöhen.

Sie kommen ja, trotz hoher Arbeitsbelastung, mit nur einem Assistenten aus. Haben Sie je daran gedacht, personell aufzustocken?
Knecht Ruprecht macht seine Arbeit recht gut. Ich bin zufrieden. Und bei den hohen Lohnnebenkosten heutzutage will das reiflich überlegt sein. Schließlich erhalten meine Angestellten elf Monate im Jahr Überbrückungsgeld.

Haben Sie es nicht satt, immer heimlich in die Häuser einzudringen?
Ich habe eine Zeitlang probiert, zu klingeln. Aber ich wurde in den allermeisten Fällen ziemlich schroff abgewiesen mit dem Hinweis, dass die Menschen nichts kaufen wollten und das Betteln und Hausieren verboten sei.

Wie stehen Sie zum E-Commerce? Können die Kinder ihren Wunschzettel heutzutage per E-Mail an Sie schicken?
Ja, daran arbeiten wir. Allerdings haben wir ein Problem mit unserer IT-Infrastruktur, weil es immer schwieriger wird, IT-Fachkräfte in Deutschland anzuwerben. Wir sondieren auch weiterhin den indischen Arbeitsmarkt, stellen aber bislang fest, dass es in nicht-christlichen Kulturen mit der Weihnachts-Corporate-Identity schwierig ist. Auch die Sache mit den Viren ist gefährlich. Im Winter ist man ja sowieso viel anfälliger dafür. Und neulich hat eine virtuelle Schneeballschlacht meinen Chat-Room zusammenbrechen lassen.

Deutschland ist gelegentlich im Aktienrausch. Wann wird Ihr Unternehmen an die Börse gehen?
Darüber denke ich immer öfter nach. Durch ein IPO (Initial Public Offering) wäre es mir möglich, Aktien als Akquisitionswährung einzusetzen. Die Idee ist, durch die Übernahme des Ostergeschäfts saisonale Schwankungen auszugleichen. Aber natürlich bewege ich mich in einem sehr zyklischen Markt, da will ein Börsengang wohl überlegt sein. Auch ist das Marktumfeld im Augenblick nicht gerade günstig. Andererseits ist der Markenname sehr wertvoll. Jeder kennt mich. An der N-Aktie käme keiner vorbei. Und der Slogan: „Ja, ist denn heut’ schon Nikolaus?“ wäre doch durchaus angebracht.

Herr Laus, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Ich bin traurig, gebt mir Schokolade

Mittwoch, den 21. November 2007

Ja, es ist ein Klischee, aber wenn man richtig schlechte Laune hat, die Welt böse zu dir ist und dich alle als Fußabtreter benutzen, dann hilft dir ein Liter Schokoladeneis mehr als gut gemeinte Worte.

Entenessen

Dienstag, den 20. November 2007

Am Wochenende gab es die erste Ente der Saison. Ein Freund lud zum festlichen Essen und wir hatten es eilig dem Ruf zu folgen. Das Menü war ein Gedicht: Begrüßt wurden wir mit einem wunderbaren Sekt-Blue-Curacao-Aperitif und so auf leeren Magen wurden wir direkt auch alle sehr lustig. Dazu knabberten wir geröstete Wallnüsse und warteten auf die wohl beste Tomatencremesuppe der Welt (sogar mit Krachelchen. Kennt ihr Krachelchen?). Dem folgte eine  Ente, begleitet von Füllung, Knödel, Rotkraut und Sauce. Und als wenn wir nicht jetzt schon völlig satt gewesen wären, stand ruck zuck auch schon die  Amaretto-Zimt-Creme vor uns. Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich bilde mir ein noch immer satt zu sein. Aber schön wars. Meinetwegen könnte ich ruhig öfter zum Essen eingeladen werden.

Krank

Montag, den 19. November 2007

Der Hals tut weh, der Kopf scheint zu explodieren und die Nase ist schon ganz wund vom vielen Schneuzen. Netterweise hat eine gute Seele mich mit selbstgemachter Hühnersuppe versorgt, so lieg ich nun im Bett, jammere vor mich hin und trinke abwechselnd meine Hühnersuppe und meinen Tee.

Gedanken

Samstag, den 17. November 2007

Tee ist im Gegensatz zu Kaffee eher schüchtern, ja fast schon leise. Man muß ihm Aufmerksamkeit entgegen bringen und ganz genau hinhören um alle Nuancen zu schmecken.

Ich bin mein eigener Winzer

Freitag, den 16. November 2007

Vor nun mehr fünf Jahren haben wir das Experiment gestartet Wein selbst zu machen. Anfangs ganz dilletantisch mit ausgekochten Flaschen, Hefe und viel Geduld. Ich weiß nicht einmal mehr, wie wir darauf kamen, denn wir sind alles andere als große Weintrinker. Vielleicht haben wir davon gelesen, es irgendwo aufgeschnappt, oder es lag einfach daran, dass wir sowieso immer zusammen kochten und viel Zeit zusammen in der Küche verbrachten. Unsere ersten beiden Weine waren Met und Brombeerwein als Flaschengärung. Das Ganze war im Prinzip sehr einfach und eine riesige Schweinerei. Wir besorgten uns ausreichend Flaschen und kochten sie aus, damit sie steril waren. Gleiches mit den Korken. Dann brauchten wir nur noch genügend Brombeeren (die garnicht so einfach aufzutreiben waren) und einen 10 Liter Topf. Die Brombeeren wurden darin zerstoßen, dann mit Wasser und Zucker aufgefüllt, aufgekocht, abkühlen lassen und die Hefe hinzugeben. Dann inklusive Maische in die Flaschen gegeben und Korken drauf. Dann hieß es warten und nachts aus dem Schlaf hochschrecken, weil die Korken wegen der Gärung aus den Flaschen schossen und allerlei Schaden anrichteten.
Der Met funktionierte ähnlich. Nur eben ohne Brombeeren, dafür mit Honig und Ingwer. Aber mit nächtlichem Aufwachen und dem Klirren von Glas.
Wirklich lecker waren die beiden Weine nicht, denn wir wußten damals noch nichts vom Stoppen des Gärprozesses, weswegen unsere Weine so staubtrocken wurden wie die Wüste Gobi. Gerade der Brombeerwein hatte gefühlte 60 Umdrehungen und ging schnell in die Birne.
Nach einer kurzen Pleite mit Weihnachtswein aus Schwarztee (man sollte eben doch nicht alles nachkochen, was man so im Internet an Rezepten findet. Aber ich weiß jetzt aus Erfahrung, dass Tee schimmelt) haben wir uns dann eine richtige Ausrüstung zugelegt: Gärballons, Gäraufsätze, Oechslewaage, Schwefelsäure, Reinzuchthefe, Hefenährsalz und Milchsäure.
Das Weinherstellen mit großen Gärballons ist natürlich sehr viel einfacher, die Korken schießen nicht immer alles kaputt und die Wahrscheinlichkeit das der Wein “umkippt” ist geringer. Auch hier setzt man erstmal ganz normal die Maische auf, gibt das ganze dann aber in die ausgeschwefelten Gärballons und füttert das ganze mit Hefe, Nährsalz, Milchsäure und kann auch später dann den Gärprozeß mit der Schwefelsäure unterbrechen. Dadurch wird der Wein dann nicht so trocken. Für die genauen Mischverhältnisse der Zutaten gibt es allerlei verschiedene Rezepte, aber was wirklich schmeckt bekommt man nur durch ausprobieren raus. Ich werde die Tage mal auf die Suche nach unseren Rezepten gehen und sie nachreichen. Vielleicht ist ja jetzt der eine oder andere auf den Geschmack gekommen.

Der Tod des Osterhasen

Donnerstag, den 15. November 2007

Wunderschön und grausam. Da schmelzen sie dahin die Chocolade Haas.

via Spreeblick

(bitte auf die Überschrift klicken, dann kann man die Links auch sehen und anklicken)

Süßes oder Saures

Mittwoch, den 14. November 2007

Halloween ist zwar schon ein paar Tage her, aber leider bin ich erst eben über diesen tollen Pacman Kürbis bei der Riesenmaschiene gestolpert. Dort gibt es auch noch ein paar andere hübsche Kürbismotive. Schnell hingehen, anschauen und fürs nächste Jahr merken!

(bitte auf die Überschrift klicken, dann kann man die Links auch sehen und anklicken)

Grauen eines Kellners #2

Dienstag, den 13. November 2007

Gast: “Fräulleinsche, isch krieg noch……”

Kellner: (Aaaaaaaaaaahhhhh…..weder bin ich Fräulein, noch bin ich fein – ach nein das war was anderes. Aber wie war das noch gleich mit Bitte und Danke?)

Kochen wird teuer

Montag, den 12. November 2007

Kochen wird teuer, das zumindest kündigen schon mal Schweizer Experten an: Die steigenden Strom- und Ölpreise sind schuld. Geplant sind deshalb in der Schweiz neue Tarifmodelle, bei denen Haushalte mit großem Spitzenbedarf – zum Beispiel KOCHEN AM MITTAG stärker zur Kasse gebeten werden als die anderen!
Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, dann werden auch deutsche Haushalte davon betroffen sein.
Schöne Aussichten! Ich bin “begeistert”!