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Monatsarchiv für Mai 2008

Ratzfatz-Rezept 17: Pilzknödel

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Bereits seit Tagen habe ich einen Kloßteig in unserem Kühlschrank erfolgreich ignoriert. Bin nämlich so gar kein Kloß-Liebhaber. Gestern nun war es soweit, alle Vorräte waren – bis eben auf jenen Verschmähten – verbraucht. Und siehe da, es wurde ein köstliches Erlebnis: Knödel mit Pilzen nämlich und das geht so:

Fertig-Kloßteig 

1 Handvoll getrocknete Steinpilze ca. 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen

250 gr. weiße oder braune Champignons säubern und in Scheiben schneiden

2 Echalotten klein schneiden

2 Knoblauchzehen klein schneiden

1 Lorbeerblatt

1 – 2 Zweiglein Thymian und Rosmarin

Zubereitung: In einer vorgewärmten Kasserolle wenig Butter schmelzen, die Champignons darin langsam anbraten, nach wenigen Minuten die Schalotten und den Knoblauch und wenig später die ausgedrückten Steinpilze dazu geben; ebenso Thymian, Rosmarin und Lorbeerblatt und alles zusammen ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. 

In einem größeren Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Klöße hineinlegen und sieden lassen, bis die Klöße oben schwimmen.

Klöße auf die Teller geben,  die Pilzmischung darüber verteilen und sofort servieren.

Preisspirale: Lebensmittel

Dienstag, den 13. Mai 2008

Wir sind auf einem Markt in einer Stadt im Norden Portugals und reiben unsere Augen, weil wir nicht glauben können, was wir sehen:

1 Kilo Zitronen 0,25 Cent

1 Kilo Tomaten 0,80 Cent

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Ungläubiges Staunen auch anlässlich eines Café-Besuches:

1 Milchkaffe 0,65 Cent

1 Stück allerfeinster Kuchen 0,70 Cent

Auch diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Und wo bitte sehr ist das Restaurant in Deutschland, in der eine gegrillte Dorade mit Salat für 8,00 € serviert wird?

Es sind jedoch nicht die Preise, die uns immer wieder in den Norden Portugals reisen lassen. Hier ist die Welt generell noch einigermaßen in Ordnung. Wenig Tourismus, extrem liebenswerte und immer freundliche Menschen, liebevoll gepflegte kleine Städtchen und grüne sanfte Landschaften. So weit das Auge reicht, menschenleere Sandstrände, gesäumt von ebenso menschenleeren Dünen. 

Wir kommen wieder – und zwar so lange, bis auch diese Region vom Massentourismus heimgesucht wird.