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Chilli Streiche

Chili-Streiche

Immer wieder gibt es Menschen, die so garkeine Gewürze vertragen. Manchen ist sogar schon eine Maggi-Würzmischung zu scharf. Nicht so für mich. Ich liebe scharfes Essen und bin damit nicht alleine. In Dresden beispielsweise gibt es Scharf-Ess-Wettbewerbe, bei dem die Teilnehmer schon mal nach dem Genuss eines 100.000-Scoville-Chilis von den Rettungssanitätern abgeholt werden müssen. (Ich plane das für meinen nächsten Urlaub)

Aber das schreckt mich ja nicht ab und eigentlich bin ich ja auch ganz stolz darauf „Einiges“ zu vertragen. Doch vor zwei Wochen haben sie mich dran gekriegt.
Mein bester Freund reichte mir scheinheilig eine kleine, rote Chilischote. Sie sah ganz harmlos aus, fast schon wie Mini-Gemüse, so klein war sie. Probier mal. Ist wirklich scharf. (Natürlich wußte er, dass so eine Aussage mich dazu anstacheln würde sie zu essen, nur um das Gegenteil zu beweisen) Und was soll ich sagen? Äußerlich blieb ich natürlich gelassen. Ganz so als wäre nichts. Aber innerlich hatte ich Brandblasen dritten Grades. Mindestens. Meine Schädeldecke hob sich ab und Dampffontänen schossen mir aus den Ohren. Dieser mieße Hund! Fünf Minuten hielt ich es aus, dann schlich ich mich unter vorgetäuschten Umständen in die Küche und trank fast einen ganzen Liter Milch.

Na warte, dem werde ich das noch heimzahlen.

Eine Reaktion zu “Chilli Streiche”

  1. Spitzsieb

    Hallo Chilischote,
    kürzlich sah ich im TV einen Beitrag über eine Curry-Wurst-Bude im Frankfurter Westend. Hier – so hieß es in dem Beitrag – wird die Curry-Wurst-Mahlzeit zur Mutprobe. „Wir machen Bungee-Jumping für den Gaumen“, so der Imbissbuden-Besitzer. Der Schärfegrad der jeweiligen Soße ist je nach Lust und Laune wählbar, und zwar von A (Curry mit einem Hauch EU-Chili) bis F (der sogenannten Burning Injektion). Von Stufe D an muss der Konsument allerdings volljährig sein und dafür auch den Beweis erbringen! Noch Fragen?

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