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Was der Bauer nicht kennt…

Ich mochte schon als Kind Dinge, die andere Kinder nicht aßen. Nicht sehr zur Freude meiner Eltern, denn kaum konnte ich feste Nahrung zu mir nehmen, futterte ich ihnen die Gambas vor der Nase weg. Eigentlich waren sie aber auch selbst schuld, denn bei uns herrschte immer das Prinzip das ich zwar essen konnte was ich wollte, aber sie mir auch immer – beispielsweise im Restaurant – anbaten bei ihnen zu probieren. Es dauerte nicht lange und schon stellte ich fest, dass das was meine Eltern aßen meist viel leckerer war. So wurde ich recht schnell großer Fan von Kalbsleber, Meeresfrüchte, Gänseleber und Stinkekäse.

Noch ganz genau erinnere ich mich, wie ich im zarten Alter von acht Jahren das erste mal Austern probierte – und sie seitdem liebe. Es war auf so einem kleinen Wochenmarkt an der Côte d’Azur, es stürmte ein wenig und die Sonne hatte es noch nicht geschafft die Luft aufzuwärmen. Meine Eltern bestellten an einer kleinen Stand ein Dutzend Austern und den typischen Wein dazu. Anfangs war ich noch etwas skeptisch als ich das schlabbrige Zeug betrachtete, was da so grau und roh in der Schale rumschwamm. Aber es dauerte nicht lange und schon schlabberte ich meine erste Auster. Seitdem habe ich nie wieder so leckere Austern gegessen.

Aber diese Neugier hat bis heute angehalten. Am liebsten bestelle ich in Restaurants etwas, was ich noch nie probiert habe. So kam es auch, dass ich letztes Wochenende Zebra, Antilope und Krokodil aß. Und dazu einen Kaktusfeigensaft trank während ich die Gäste am Nebentisch bemitleidete, die vor einem Schnitzel mit Pommes saßen. Aber davon erzähle ich ein ander mal…

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