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Grüne Sauce

Wen überfällt nicht in dieser grauen Winterzeit die Sehnsucht nach Grünem, nach Kräuteraromen und dem Duft nach Frühling ? Für einen Lokalpatrioten aus dem Raum Frankfurt heißt das :  nach Grüner Sauce.

Aber selbst der Gemüsemann des Vertrauens kann sie momentan nur in ziemlich reduzierter Form beschaffen, meist fehlt es  z.B. an Kerbel und Pimpinelle. Und nun musste ich ein Vorurteil  ausräumen, das mich jahrelang daran gehindert hat, nach den Päckchen“ Frankfurter Grüne Sauce „, natürlich fertig gehackt, aus der TK- Truhe zu greifen , weil ich das als sozusagen ehrenrührig empfunden habe – sehr zu Unrecht, wie wir in einer Expertenrunde feststellen mussten ! Ehrlich gesagt, war sie besser als die frische mitten im kalten Januar.

Bekanntlich hat jede Frankfurter Hausfrau ihr eigenes Rezept zur Herstellung dieser Köstlichkeit, hier ist meins, das selbstverständlich als das ultimative bezeichnet werden muss !

Ich  nehme das Eigelb von hartgekochten Eiern ( pro Nase eines) und rühre sie mit Öl ( idealerweise Nuss- oder Kürbiskernöl) cremig. Etwas Senf und Zitronensaft, Salz, Pfeffer dazu. Die Eiweiße kommen gehackt darunter, dann die Kräuter und ein Becher Schmand ( oder Creme fraiche oder saure Sahne ). Fertig ! – Wenn ich dann zur  besten Kräuterzeit wieder frische nehme, hacke ich sie zusammen mit dem Schmand im Cutter.

Jetzt fehlt nur noch ein zartes Tafelspitz dazu – aber Pellkartöffelchen pur oder auch eine leckere Sülze tun’s auch !

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