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Was ich schon immer wissen wollte…


Photo by: mother bay’s

… wie bitte schön schneide ich Zwiebeln klein, ohne dass ich mir die Fingerkuppen bzw. Fingernägel abschneide. Da sieht man doch immer bei den Profis, wie die Zwiebeln, Pilze, Lauch usw. in einer Schnelligkeit und Sicherheit kleinhacken, dass man neidisch werden kann. Was ist denn das Geheimnis?

13 Reaktionen zu “Was ich schon immer wissen wollte…”

  1. Baguette

    also, das Geheimnis liegt in den Fingern. Grundsätzlich muss man dieselben von der Schneide fernhalten. Aber im Ernst: Die Profis haben lange Jahre geübt und viele Fingerkuppen in Suppen, Saucen und Salaten gelassen. Man sollte daher l a n g s a m an die Sache heran gehen.
    Die Fingerkuppen müssen das Gemüse so halten, dass sie nach innen zur Handfläche zeigen (also immer schön Nägel schneiden). Dabei fährt man die Schneide – die im übrigen sehr scharf sein sollte – an den Knächeln in einer gleichzeitigen runden Auf- und Abwärts- und Vorwärtsbewegung an den Fingerknöcheln vorbei. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Versuchs erst mal mit Schnittlauch! Also auf und ab und beim ab gleichzeitig nach vorne. Und wenn ne kleine Kuppe dabei ist, macht auch nix. Es ist noch kein Koch in den Topf gefallen.

  2. Suppenkasper

    Aaahja… das ist ja klasse beschrieben, lieber Baguette. Ich kann es mir sehr gut vorstellen und werde es auch wirklich l a n g s a a a m ausprobieren. Aber wäre es nicht toll, wenn ich das mal sehen könnte. Ich will mich jetzt nicht einladen und irgendwohin, quer durch die Republik fahren. Aber so ein paar Fotos oder noch besser, ein erklärender Video wären doch außerordentlich hilfreich. So etwas ist doch, wie ich gelesen habe, auch fÃür diesen Blog in Aussicht gestellt. Hängt doch nur von uns ab, ob wir daraus was machen. Was meinst du Baguette, wäre das zu viel verlangt?

  3. Christian

    Zwiebeln schneiden – ohne Tränen!
    Unterhalten sich zwei Ehemänner. Sagt der eine: „Heute mittag gibt’s Zwiebelbraten, und meine Alte heult sich beim Zwiebelschneiden wahrscheinlich wieder die Augen aus dem Kopf!“ Darauf der andere: „Mein Gott, D A S muß doch nicht sein, du mußt ihr nur sagen, sie soll die Zwiebeln unter Wasser schneiden!“ Sagt der erste: „Dummschwätzer, du glaubst doch wohl nicht wirklich, die könnte so lange tauchen?!“

  4. walli

    Hallo Christian,
    hihi… das ist wirklich witzig und bringt mich sogleich auf eine Idee: Warum nicht eine Cooxtecke einrichten, in der Kochwitze erzählt werden dürfen.
    Gedacht… getan: Ab sofort gibt es unseren Funcooxt „Witzixt“ :))

  5. Secundo Piatto

    Kennt Ihr den Klassiker aus der Pfalz ? Mitterand und Kohl befinden sich in Frankreich bei eine Festbankett als Mitterand sieht wie Helmut mit dem Korkenzieher am Etikett einer Weinflasche rumschraubt.
    Mitterand: Ey Helmut, was machst Du denn da ?
    Kohl: Na, da steht doch „Bordeaux“

  6. Bloggward

    Jetzt bin ich aber mal gespannt: Hier sollen also „Kochprofis“ am Start sein, ja?
    Na dann mal los: Wer kennt sich mit der römischen Küche aus? Neeee! Nicht Pizza und Pasta wie beim Vesuvio Pizza Toni oder Pepe um die Ecke….ich meine römisches Kochen wie zu Caesars….nee Konstantins Zeiten!!! Ich plane für den Sommer einen Event für „Family and Friends“ und finde die Römerzeit dafür super spannend. Ich könnte aber noch ein paar Tipps gebrauchen und möchte nicht bis Juni (Text s.u.) warten. Gibt’s hier jemanden, der sich mit dieser Küche auskennt oder mindestens einen Literatur-Tipp hat? Würde mich freuen! Vielleicht würde ich sogar en kleines Video davon in Euer Portal stellen!
    Habe heute beim Stöbern im Web folgenden Text gefunden:

    Trier (dpa/lrs) – Zur rheinland-pfälzischen Landesausstellung über Kaiser «Konstantin den Großen» in Trier wird ein umfassendes Begleitprogramm auf die Beine gestellt. Mehr als 300 Veranstaltungen sollen Besuchern die bislang größte Schau über den spätrömischen Kaiser (ca. 275 bis 337 n.Chr.) näher bringen, sagte der Geschäftsführer der Konstantin-Ausstellungsgesellschaft, Eckart Kühne, am Dienstag in Trier. Die Palette der Angebote reicht vom Workshop zum römischen Kochen über Lehrgänge zum Gladiator und wissenschaftlichen Vorträgen bis zum Konstantin-Kabarett und Konstantin-Quiz. Zu der Schau in der ältesten Stadt Deutschlands werden vom 2. Juni bis 4. November rund 250 000 Besucher erwartet. (Internet: Konstantin-Ausstellung: http://www.konstantin-ausstellung.de)

  7. Baguette

    ich hätt da mal ne Frage. KANN MIR JEMAND SAGEN, WIE MAN EINE EXTRAWURST BRÄT. ich muss einem befreundeten Koch dringend erklären, wie das gemacht wird.
    Beim Metzger wollte keiner so richtig mit der Sprache raus. Und das blöde Grinsen vom Schlachter hat mich auch irritiert, zumal er mir viel mehr abgewogen hat als ich bestellt hab. Jetzt steh ich da und weiß nicht weiter.

  8. Alter Schwede

    Also das mit der Exrawurst ist ne gute Frage. Meine Frau sagt das irgendwie auch immer zu mir und schaut mich dabei sauer an. Also nix mit grinsen. Wäre aber doch sicher mal eine Geschäftsidee mit der Extrawurst. Vielleicht traut sich ja mal einer an das Thema ran und dreht ein Video.

  9. Suppenkasper

    Lieber Baguette,
    da darfst du natürlich keinen Deutschen fragen. Das kann nur schiefgehen, denn die haben definitiv von Extrawürsten keine Ahnung. Aber die Österreicher sind im Extrawurst machen ganz vorne:
    In Österreich ist die Extrawurst eine Wurstsorte (eine gedrungene Brühwurst). Sie wird meist aus Rind- und Schweinefleisch unter Beigabe von Speck und Gewürzen, oft auch von Kartoffelstärke hergestellt (gebrüht). Eine besondere Variante der Extrawurst ist die Pikantwurst, ebenfalls eine Österreichische Spezialität. Dabei werden dem Wurstbrät feingehackte rote und grüne Gemüsepaprika beigegeben. Extra- und Pikantwurst gehören zum Grundsortiment jeder österreichischen Metzgerei.

    Die Wurst, die der österreichischen Extrawurst am nächsten kommt, heißt in Deutschland Fleischwurst, im Saarland Lyoner.

    Na, was sagst Du nun?

  10. Suppenkasper

    …. ach, und wenn ich schon so am schreiben bin, will ich auch gleich die nächste Frage vorwegnehmen: Was ist eine Lyoner?

    Also: Lyoner ist eine Brühwurst ohne Einlage. Das Rezept stammt ursprünglich aus der französischen Stadt Lyon, dort wird sie Cervelas genannt.

    Hergestellt wird sie aus Schweinefleisch, auch mit Rindfleisch vermischt, und Rückenspeck, je nach Rezept mit weißem Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Muskat, Koriander, Knoblauch, Ingwer u. a. mild gewürzt. Die Zutaten werden je nach Sorte mit Eis grob oder fein gekuttert, in Rinds- oder Kunstdärme gefüllt, gebrüht und leicht heißgeräuchert.

    Lyoner wird kalt oder heiß verzehrt. Ein typisches Gericht ist Cervelas chaud á la beaujolaise, grobe Lyoner, die im Ofen auf Schalotten in rotem Beaujolais geschmort wird. Serviert wird sie mit Pellkartoffeln oder Linsen.

    Feine Lyoner wurde über Frankreich hinaus im Saarland (zu dessen Wurstspezialitäten sie gezählt wird und wo der Lyoner gesagt wird) und in der Schweiz populär; heute ist sie auch in den übrigen Regionen Deutschlands und in Österreich bekannt, meist mit abweichender Rezeptur und unter verschiedenen Namen wie „Fleischwurst“, „Stadtwurst“ (Nürnberg), wobei sie dort deutlich unterschiedlich schmeckt), „Gekochte“ (Bremen) oder „Extrawurst“, bzw. „Pariser“ (Österreich). Regional wird umgekehrt eine Fleischwurst mit Einlage, vergleichbar der Mortadella, als „Lyoner“ angeboten (obwohl kein Bezug zu Lyoner besteht), die mit dem Original aber nur wenig zu tun hat. In der Schweiz gibt es neben der Lyoner noch die sehr ähnliche Cervelat, die überwiegend Rindfleisch enthält.

    In den deutschsprachigen Ländern wird Lyoner meist kalt als Aufschnitt oder, vorwiegend im Süden, auch als Wurstsalat gegessen. Daneben wird sie auch für Fleischsalat verwendet. In Hessen wird sie oft heiß und mit Senf gegessen. In der Pfalz und benachbarten Regionen gehört sie zu „Weck, Worscht un Woi.“

    Man unterscheidet die verschiedenen Qualitäten lebensmittelrechtlich nach ihrem BEFFE-Gehalt (bindegewebsfreies Eiweiß im Fleischeiweiß), dem Maß für den Anteil an schierem Muskelfleisch und somit:

    * Fleischwurst (einfach)
    * Fleischwurst (extra)
    * Lyoner

    Wenn das nicht ausführlich genug war!?

  11. Baguette

    Lieber Suppenkasper. Da brat mir einer ’ne Extrawurst. Die Erklärung mit der besagten Wurst ist schon Extraklasse. Da haben die Ösis sich ja extra einen besonderen Namen für ne Wurst ausgedacht. Muß man erst mal drauf kommen. Die müssen nur aufpassen, dass sie die nicht beim deutschen Metzger unter diesem Namen bestellen. Könnte schief gehen.
    Das mit der Cervelas liest sich auch gut. Ist wissenschaftlich aubereitet und läßt keinen Zweifel aufkommen. Am besten gefällt mir jedoch das Synonym für diese Spezialität. Unter ‚Pariser‘ hatte ich bislang etwas anderes eingeordnet. Aber ich bin wohl nicht auf dem letzten Stand. Auch hier sollte man vermeiden, Metzger und Apotheker zu verwechseln. Könnte missverstanden werden.

  12. whalepillow

    Das scharfe Messer ist das A und O! Wenn man das hat, dann kann es schon losgehen! Also Zwiebel halbieren, und dann längst reinschneiden-bis an den Strunk- im Abstand wie fein oder grob man die Zwiebelstücke haben möchte. Wenn man die Zwiebel komplett geschnitten hat, quer weiterschneiden-und schon hat man die Zwiebelwürfel.
    Noch ein Tipp gegen Tränen: immer schön durch den Mund atmen!

  13. Alter Schwede

    Welcher Koch kennt ihn nicht, diesen unverwechselbaren Zwiebelgeruch?
    Und jetzt auch das noch:
    Der neuste Trend in Supermärkten: Duftmarketing – unserer Geruchssinn soll manipuliert werden. Wohlriechende, künstliche Düfte sollen positiv auf verschiedene Lebensmittelprodukte wirken. Der Kinoerfolg von „Das Parfum“ macht es möglich. Laut einer Studie der Uni Paderborn steigern bewusst eingesetzte Düfte die Kaufbereitschaft um bis zu 15 Prozent. Der Kunde selbst merkt die Manipulation oft gar nicht. Merkwürdige Idee, kann aber auch sein Ziel verfehlen! Viele reagieren auf die Beduftung mit träenden Augen, Kreislaufproblemen oder Kopfschmerzen. Meine Meinung: Was zu viel ist, ist zu viel. Irgendwo hört es doch auf. Wenn es denn sein muss, geht’s mit der Nasenklammer in den Supermarkt.

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