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Grünkohl Freunde

Mein Mann ist ein Hobbykoch. 364 Tage im Jahr ist das auch in Ordnung! Jedoch ein Tag im Jahr bricht eine kleine stinkende Hölle in unserer Küche aus. Grünkohl wird vorbereitet für sechs bis sieben seiner Freunde – eine liebgewonnene Tradition. Nicht für mich…ehrlich gesagt! Grünkohl, so Wikipedia, wurde ursprünglich wahrscheinlich 400 v. Chr. in Griechenland entdeckt (wie konnten sie nur!). Bereits 1545 zelebrierten die Bremer ein öffentliches Grünkohlessen (selbst schuld!). Geerntet wird das angeblich so vitaminreiche Gemüse nach dem ersten Frost, denn nur dann wird die im Grünkohl enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt. Grünkohl’s ärgster Feind ist u.a. die weiße Fliege (ich liebe weiße Fliegen!). Die Vorbereitung: Da ist zunächst der Einkauf. Berge dieses grünen Gemüses müssen herangeschleppt und in stundenlanger Kleinarbeit gewaschen und gezupft werden. Schweineschmalz, pfundweise Pinkel-Würste, Kassler und Bauchspeck sind ein Muss der Rezeptur. Etliche Flaschen Bier und noch mehr Schnaps stapeln sich im viel zu kleinen Kühlschrank. Ein 10-Liter-Kochtopf passt mit ach und krach auf den Herd. Wieso auch eine Eismaschine im Weg steht, ist mir nicht ganz klar (Aufklärung später). Bevor mein Hobbykoch seine Hobby-Koch-Schürze umbindet und mit dem Kochen beginnt, verschließe ich sämtliche Türen – natürlich ist mir klar, dass der penetrante Kohlgeruch auch durch die geschlossenen Türen dringen und der Geruch sich tagelang in den Räumen breit machen wird – und verlasse das Haus.  Ich geh ins Kino und mach mir ein paar schöne Stunden. Nach mir die Sintflut. Fortsetzung folgt

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